Rund 1.300 Teilnehmer bei Demo gegen OSZE in Hamburg

Bild: AP

In Hamburg trafen sich am Donnerstag die Außenminister der OSZE-Staaten um über verschiedene Themen wie die Flüchtlingskrise und den Krieg in Syrien zu beraten. Auch US-Außenminister John Kerry war dabei. Auf den Straßen Hamburgs demonstrierten laut Polizei rund 1.300 Menschen friedlich gegen die OSZE und forderten ein "Ende der Kriegstreiberei".

In Hamburg trafen sich am Donnerstag die Außenminister der OSZE-Staaten um über verschiedene Themen wie die Flüchtlingskrise und den Krieg in Syrien zu beraten. Auch US-Außenminister John Kerry war dabei. Auf den Straßen Hamburgs demonstrierten laut Polizei rund 1.300 Menschen friedlich gegen die OSZE und forderten ein "Ende der Kriegstreiberei".

Kurdische, türkische und linke Gruppen riefen am Donnerstag in Hamburg zur Demo gegen Krieg und Destabilisierung im Nahen Osten auf. Waren es zu Beginn der Demo a frühen Abend noch 800 Teilnehmer, so stieg die Zahl der Demonstranten laut Polizei auf rund 1.300 an.

Die Demonstranten forderten in Slogans ein "Ende der Kriegstreiberei" in den Kurdengebieten in Syrien, dem Irak und der Türkei. Der Protestzug verlief laut der Hamburger Polizei, die mit mehreren Hundertschaften vor Ort war, friedlich. Lediglich zweimal kam es zu Böller-Würfen.


— Mickey B (@Mikki_be)

Die OSZE-Außenminister trafen sich in Hamburg, um über verschiedene Themen wie die Flüchtlingskrise und den Krieg in Syrien zu beraten. Auch die Außenminister Russlands und der USA, Sergej Lawrow und John Kerry, waren in Hamburg. Österreich wurde vertreten. 

Bei dem Treffen übernahm Österreich den OSZE-Vorsitz. Kurz hatte zuvor angekündigt, als OSZE-Vorsitzender vor allem an den Beziehungen zu Russland arbeiten zu wollen. Ziel sei es, das Verhältnis zwischen EU und Russland wieder zu normalisieren.

 

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