Die Europäische Union hat harte Sanktionen gegen Russlandwegen des Krieges in der Ukraine verhängt. Neben dem russischen Staatsapparat und dessen Wirtschaft sind auch enge Vertraute von Wladimir Putin im Visier der Staatengemeinschaft. Auf einer Liste von Kreml-nahen Personen findet sich auch jener Russe wieder, der bisher auch enge Beziehungen zu Österreich führte.
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Die Direktion für Staatsschutz und Nachrichtendienst hat das Bezirksgericht in Klagenfurt darüber informiert, dass der 62-jährige Russe auf der Sanktionsliste der EUsteht. In der Folge wurde dem Mann der Zugriff auf sein Vermögen, das er innerhalb Österreichs besitzt, verwehrt. Das berichtet die "Kleine Zeitung" am Donnerstag.
Zudem wurde ein Belastungs- und Veräußerungsverbot für die Immobilien verhängt. Demnach darf der Russe zwar seine Wohnung in Klagenfurt am Wörthersee selbst weiterhin nutzen, sie aber nicht zu Geld machen. Auch ein Makler darf nicht im Auftrag des Mannes in Österreich handeln.
Zwar sei der Mann kein Oligarch, dennoch landete er im Visier der EU, da er Mitglied der russischen Staatsduma, dem Unterhaus des Parlaments, ist. Dort ist er Mitglied der Fraktion von "Einiges Russland", der Partei von Wladimir Putin. Laut EU-Sanktionsbegründung hätte er als solcher "Handlungen und politische Maßnahmen unterstützt und umgesetzt, die die territoriale Unversehrtheit, Souveränität und Unabhängigkeit der Ukraine untergraben und die Ukraine weiter destabilisieren."
Zusätzlich zu seiner Wohnung am Wörthersee und einem Haus in Wien hat der Russe auch Anteile an zwei österreichischen Unternehmen bzw. an vier Firmen, die in Österreich tätig sind. Von diesen soll der Mann auch immer wieder Vermögen bezogen haben.