Russell Brand (51) hat seine erste Nacht hinter Gittern verbracht. Der britische Schauspieler und Komiker wurde wegen Vergewaltigung und sexueller Übergriffe schuldig gesprochen und sitzt nun im berüchtigten Londoner Gefängnis HMP Wandsworth.
Doch schon bei seiner Ankunft erwartete ihn ein Schock: Ein Mithäftling soll seine Zelle mit Kot und Urin beschmiert haben. Der Gestank breitete sich im gesamten abgetrennten Gefängnisbereich aus.
Ob der sogenannte "Dirty Protest" gezielt gegen den prominenten Neuankömmling gerichtet war, ist nach Angaben von "RTL" allerdings nicht bestätigt.
Brand wurde in der sogenannten Care and Separation Unit untergebracht – einem besonders abgeschirmten Bereich für Gefangene, die von anderen Insassen getrennt werden müssen. Bei seiner Ankunft musste er sich einer Durchsuchung und medizinischen Untersuchungen unterziehen.
Seine neue Unterkunft ist äußerst karg: eine dünne Matratze auf einer festen Betonpritsche, eine Toilette mit Waschbecken sowie ein fest montierter Tisch und ein Hocker.
Besonders hart dürfte für Brand der eingeschränkte Kontakt zur Außenwelt sein. Er durfte zunächst nur ein etwa dreiminütiges Telefonat führen. Mit wem er sprach, ist nicht bekannt. Zu den wenigen persönlichen Gegenständen, die er behalten durfte, gehört seine Bibel.
Das Strafmaß soll am Montag (9. November) verkündet werden. Richter Joel Bennathan hat bereits deutlich gemacht, dass Brand mit einer erheblichen Freiheitsstrafe rechnen muss.