Russell Crowes Bibelepos Noah startet erst am 3. April in den Kinos, durch bereits jetzt sorgt der Film regelmäßig für Kontroversen. Nachdem wir bereits berichteten, dass Crowes Noah-Darstellung in ersten Testvorführugnen orthodoxe Christen verärgerte, reagierte nun Filmstudio Paramount darauf und änderte die Marketinglinie - ohne den Regisseur davon in Kenntnis zu setzen.
, reagierte nun Filmstudio Paramount darauf und änderte die Marketinglinie - ohne den Regisseur davon in Kenntnis zu setzen.
Filmemacher hat sich schon mit Sucht ("Requiem for a Dream"), Wiedergeburt ("The Fountain") und Selbstzerstörung ("Black Swan") beschäftigt - mit der Bibelgeschichte Noahs aus dem Buch Genesis hat er jedoch ein Thema gefunden, dass auf selten große Widerstände trifft. Seine Noah-Vision sei einigen Christen zu frei und stelle die Hauptfigur zu negativ dar, hieß es.
Regisseur "nicht glücklich"
Darauf reagierte nun Filmstudio Paramount: Wie The Wrap berichtet, habe man in letzter Sekunde die Marketinglinie geändert, um sich für den Film zu rechtfertigen. Offiziell heißt es jetzt, der Film "ist inspiriert von der Geschichte Noahs", er sei aber keine exakte Verfilmung des Bibelstoffes. Regisseur Aronofsky erzählte man gar nicht erst von der Änderung, worüber dieser laut The Wrap "nicht glücklich" war.
Gewiss will man es sich nicht mit einer Millionengemeinde verscherzen, da "Noah" immerhin ein stolzes 130 Millionen Dollar Budget verschlungen hat. Dass Bibelverfilmungen überaus lukrativ sein können, zeigte ja schon Mel Gibson mit "Die Passion Christi". In "Noah" wirken neben Hollywoodstar Russell Crowe auch noch "Harry Potter"-Mimin mit. Hier noch einmal der Trailer zur größten Sintflut aller Zeiten: