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Russische Separatisten werfen Hilfsorganisation aus ...

Heute Redaktion
14.09.2021, 01:15

Die Hilfsorganisation "Menschen in Not" wurde von den russischen Separatisten aus der besetzten ukrainischen Donbass-Region geworfen. Warum, wissen die Helfer nicht einmal selbst.

Die Hilfsorganisation "Menschen in Not" wurde von den russischen Separatisten aus der besetzten ukrainischen Donbass-Region geworfen. Warum, wissen die Helfer nicht einmal selbst.
Die selbsternannte und abtrünnige "Volksrepublik Donezk" habe der tschechischen Organisation die Erlaubnis für einen humanitären Einsatz entzogen, erklärte ihr Leiter Simon Panek. Die Mitarbeiter hätten 24 Stunden Zeit, das Gebiet um die Stadt Donezk, dass mit Russlands Hilfe von Separatisten besetzt wird, zu verlassen.

Begründung habe man keine erhalten, so Panek. "Menschen in Not" ("Clovek v tisni") ist die einzige Wohltätigkeitsorganisation neben dem Roten Kreuz, dass Zivilisten sowohl auf ukrainischer als auch auf russischer Seite der Front helfe. Unterstützung erhalte man unter anderem vom UN-Hilfswerk und der EU-Kommission.

"Unsere Mitarbeiter an Ort und Stelle sehen jeden Tag, dass beiderseits der Frontlinie notleidende Menschen leben", sagte Panek. Jetzt, wo der Winter ansteht, benötigt die Zivilbevölkerung besonders viel Unterstützung. In diesem Jahr seien in der Donbass-Region knapp 470.000 Menschen mit Essen, 96.000 mit Hygieneartikeln und 105.000 mit Baumaterialien versorgt worden, erklärte er weiters.

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