Ukraine

Russischen Truppen gehen die Militär-Drohnen aus

Russland gehen laut Informationen des britischen Geheimdienstes die Drohnen aus. Das beeinträchtige auch das taktische Lagebild der Invasoren.
07.09.2022, 05:25
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"Angesichts der Kampfverluste ist es wahrscheinlich, dass Russland Schwierigkeiten hat, seine Lagerbestände an UAVs aufrechtzuerhalten, was durch den Mangel an Komponenten infolge internationaler Sanktionen noch verschärft wird", schreibt der britische Geheimdienst auf Twitter. UAV ist die englische Abkürzung für "unmanned aerial vehicle" – unbemanntes Luftfahrzeug.

Die begrenzte Verfügbarkeit von Aufklärungsdrohnen beeinträchtige wahrscheinlich das taktische Lagebild der Befehlshaber und behindere zunehmend russische Operationen, heißt es weiter. Am 21. August sollen die ukrainischen Streitkräfte an einem Tag gleich drei russische Drohnen abgeschossen haben.

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Putin soll Waffen von Nordkorea kaufen wollen

Russland will sich laut US-Kreisen für seinen Krieg gegen die Ukraine in großem Stil mit Waffen aus Nordkorea eindecken. Das Verteidigungsministerium in Moskau sei im Begriff, Millionen von Raketen und Granaten von dem international isolierten Land zu kaufen, teilte eine US-Gewährsperson unter Berufung auf Erkenntnisse von amerikanischen Geheimdiensten mit. Erst kürzlich war demnach die Geheimhaltungsstufe der Informationen gesenkt worden.

Dass Moskau sich nun an Pyongyang wende, deute darauf hin, dass das russische Militär mit anhaltenden und massiven Versorgungsengpässen zu kämpfen habe, was zum Teil an Exportkontrollen und Sanktionen liege, die gegen Russland verhängt worden seien. US-Geheimdienstler gingen davon aus, dass Moskau künftig zusätzliche Militärausrüstung von Pyongyang kaufen könnte, hieß es weiter. Über die neuen Erkenntnisse hatte zuerst die "New York Times" berichtet.

Nordkorea nähert sich immer mehr Russland an

Nordkorea strebt seit geraumer Zeit engere Beziehungen zu Russland an und hat die USA für die aktuelle Krise verantwortlich gemacht. Das russische Vorgehen in der Ukraine sei Selbstverteidigung und durch eine westliche "Hegemonialpolitik" gerechtfertigt, hieß es aus Pyongyang. Zuletzt deutete die kommunistische Führung an, Arbeiter für Wiederaufbauprojekte in prorussische Separatistenregionen zu schicken.

Separatisten kontrollieren seit 2014 Teile von Luhansk und Donezk. Kremlchef Wladimir Putin erkannte die Gebiete kurz vor der russischen Invasion in die Ukraine am 24. Februar als unabhängig an. Seitdem haben dies nur die von Moskau unterstützte Regierung Syriens und zuletzt Nordkorea getan. Die Regierung in Kiew kappte in einer Reaktion ihre diplomatischen Beziehungen zu Pyongyang.