Russischer Faschist kommt nach Wien

Auch Putin soll Thesen von Dugin übernommen haben.
Auch Putin soll Thesen von Dugin übernommen haben.Bild: picturedesk.com
Am Abend vor dem Akademikerball wird Alexander Dugin in Wien ankommen. Der rechtsextreme Russe soll dann einen Vortrag halten.

Dugin ist im Kreml bekannt für seine antiliberale Thesen gegenüber Muslimen, Feministen und Homosexuelle. Auch befürwortet er immer wieder den Einsatz von Gewalt. Auf die Frage, wie er über die Unterstützer der ukrainischen Regierung denkt, meinte er: "Töten, töten, töten!"

Die Webseite "Bachheimer.com" lud den 54-jährigen Russen nach Wien für einen Vortrag ein. Die Begründung: Dugin sei ein "Feind des Liberalismus". Der Vortrag soll am Tag vor dem Akademikerball abgehalten werden. Ob der rechtsextreme "Philosoph" auch am Ball teilnehmen wird, ist nicht klar.

"Endgültige Lösung für Verräter"

Chefredakteur Thomas Bachheimer hat enge Kontakte zur FPÖ. Beim "Kongress der Verteidiger Europas" in Linz sprach er vor dem derzeitigen Innenminister Herbert Kickl.

Dugin gilt unterdessen als Vordenker der sogenannten "Eurasien"-Bewegung. Diese fordert eine "multipolare Welt" und richtet sich gegen den "dekadenten Westen". Für "Verräter" in der russischen Politik fordert er eine "endgültige Lösung". (slo)

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