Erneut hat Russland einen hochrangigen Militär im Ukraine-Krieg verloren. Generalmajor Anton Grinus, Kommandeur der 4. motorisierten Garde-Schützenbrigade, ist gefallen.
Sein Tod wurde von russischen Militärbloggern und dem tschetschenischen General Apti Alaudinow auf Telegram bestätigt.
Wie n-tv.de unter Berufung auf die Nachrichtenagentur dpa meldet, wurde Grinus erst am 27. August mit dem höchsten russischen Ehrentitel "Held Russlands" ausgezeichnet – nur wenige Wochen vor seinem Tod.
Anfang Juli hatte Grinus Präsident Wladimir Putin die Eroberung der ostukrainischen Stadt Kostjantyniwka gemeldet. Putin lobte ihn damals: "Ein Mann mit lettischem Namen, geboren in Kasan, kämpft glänzend."
Allerdings ist die Stadt nach Angaben der Ukraine und westlicher Militärbeobachter nach wie vor nicht vollständig unter russischer Kontrolle.
Laut offizieller Zählung sind seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine bereits fast 20 russische Generäle getötet worden. Grinus ist damit einer der jüngsten Verluste in den oberen Rängen der russischen Armee.