Ruttensteiner blamiert ÖFB: "Unglaublicher Auftritt"

Israel-Teamchef Willi Ruttensteiner.
Israel-Teamchef Willi Ruttensteiner.Gepa
Ex-ÖFB-Sportdirektor Willi Ruttensteiner fertigt Österreich als Israel-Teamchef in der WM-Quali mit 5:2 ab. Seine Worte nach dem emotionalen Match.

Das ÖFB-Team geht am Samstagabend in Israel unter. Die Auswahl von Teamchef Franco Foda blamiert sich am fünften Spieltag der WM-Qualifikation mit 2:5. Die Chance auf Platz 1 und das damit verbundene direkte Ticket für die Endrunde 2022 in Katar ist damit dahin.

Zweieinhalb Jahre nach dem 2:4 in Israel ist es wieder ein Österreicher, der die Hausherren gegen sein Heimatland zum Sieg führt. Nach dem Rücktritt von Andreas Herzog (inzwischen Admira-Coach) hat Sportdirektor Willi Ruttensteiner den Teamchef-Posten übernommen.

Für den 57-Jährigen ist es ein ganz besonderer Erfolg: "Es war ein unglaublicher Auftritt meiner Mannschaft. Ich hätte mir nie gedacht, dass wir fünf Mal gegen Österreich treffen." 

Für ihn ist es das Aufeinandertreffen mit seinem früheren Arbeitgeber. Zwischen 1999 und 2017 war Ruttensteiner beim ÖFB aktiv, davon 16 Jahre als Sportdirektor. "Es war sehr emotional. Als die österreichische Hymne gespielt wurde, wollte ich schon mitsingen, aber ich wollte objektiv bleiben und die Emotionen kontrollieren." Emotional auch deshalb, weil der Abschied nach der verpatzten EURO 2016 nicht reibungslos über die Bühne ging.

Ruttensteiners nächstes Spiel mit Israel steigt am Dienstag gegen Dänemark. Der Gegner ist Gruppenerster, in fünf Spielen noch ohne Punkteverlust und zeigte im Sommer bei der Europameisterschaft mit dem Halbfinal-Einzug auf. Aber: Gegen die Färöer verhindert am Dienstag erst ein später Treffer von Jonas Wind die große Blamage (85.). Die Dänen ringen den "Fußball-Zwerg" mit 1:0 nieder. Israel ist in Torlaune, könnte dem Leader gefährlich werden.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account sek Time| Akt:
Fussball

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen