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Klima im Ryanair-Flieger defekt, 3 Euro für Wasser

Heute Redaktion
13.09.2021, 19:50

Ryanair-Fluggäste mussten am Donnerstag in Frankfurt im Hitze-Flieger ausharren, bis die Klimaanlage wieder funktionierte. Für Wasser wurde abkassiert.

Wie die "Bild" berichtet, gab es am Donnerstag bei einem Ryanair Flug von Frankfurt nach London gröbere Probleme. Um 7.05 Uhr sollte die Maschine in Deutschland abheben, um 12.30 Uhr ging es tatsächlich los.

Die 172 Passagiere mussten schon bis 11.10 Uhr warten, bis sie überhaupt in den Flieger einsteigen durften. Dann aber wurde es erst richtig unangenehm. Dem Bericht zufolge konnte die Maschine nicht abheben, weil die Klimaanlage defekt war.

Dreiste Abzocke?

"Es war unglaublich warm und stickig. Passagiere bekamen Kreislaufprobleme, doch die Türen durften nicht geöffnet werden. Eine ältere Frau wollte raus. Es wurde unangenehm, die Mitarbeiterinnen schrien die Passagiere an", zitiert die "Bild" eine Betroffene.

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Dass angesichts der heißen Temperaturen – zu dem Zeitpunkt hatte es in Frankfurt bereits 33 Grad – Trinkwasser gefragt war, wundert wenig. Die Fluggäste mussten dafür allerdings tief in die Taschen greifen. Stolze drei Euro verlangte das Flugpersonal für den halben Liter in der Plastikflasche. Angesichts mangelnder Alternativen kauften die verärgerten Passagiere das überteuerte Wasser, wie die Frau wütend erzählte: "Das war mein erster und letzter Flug mit Ryanair. Die Leute waren außer sich. Wie kann man denn in so einer Situation auch noch abkassieren?"

Erst um 12.30 Uhr hob das Flugzeug schließlich in Frankfurt ab und landete um 13.36 Uhr mit 5 Stunden und 56 Minuten Verspätung in London-Stansted.

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Am Freitag wird es weitere verärgerte Passagiere geben, immerhin legen deutsche Ryanair-Piloten ihre Arbeit nieder. Die irische Billig-Airline hat deshalb hunderte Flüge gestrichen, "heute.at" berichtete.

Pilotenstreik bei Ryanair: Was Passagiere wissen müssen:

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(red)