S-Bahn kurvt im Vagina-Look durch Wien

In Wien wurde am Dienstag eine S-Bahn mit einem besonderen Graffiti gesichtet: Nämlich im Vagina-Look. Wer das weibliche Geschlechtsteil aufsprühte, ist unklar.

Graffitis sind nahezu überall anzutreffen. In Wien haben sich vor allem am Donaukanal etliche Künstler verewigt – dort ist das auch erlaubt.

Was an manchen Orten zwar als Kunst gilt, zählt an Zügen oder Häuserfassaden aber als Vandalismus und Sachbeschädigung.

An einem S-Bahn-Zug in Wien tobten sich offenbar Graffiti-Sprayer ordentlich aus. Die Front eines Zuges wurde nämlich komplett im Vagina-Look eingesprüht. Wer dahinter steckt, ist bislang völlig unklar. Das Foto wurde kurz vor dem Bahnhof Traisengasse in der Brigittenau aufgenommen. Seitens der ÖBB ist man über Sachbeschädigungen natürlich nicht erfreut.

Graffitis werden zur Anzeige gebracht

"Die ÖBB haben hohe Investitionen in die Modernisierung von Infrastruktur und Wagenmaterial getätigt. Als Unternehmen sind die ÖBB dem Eigentümer, den Steuerzahlern und den Fahrgästen gegenüber verpflichtet, gegen Graffitis vorzugehen. Daher wird jeder Fall konsequent zur Anzeige gebracht und in einer Datenbank dokumentiert. Die ÖBB arbeiten hier eng mit der Polizei und den Behörden zusammen, um die Täter auszuforschen. Neben den materiellen Schäden kann es durch Graffitis natürlich auch zu Zugausfällen kommen", so ÖBB-Pressesprecher Daniel Pinka.

Der betroffene Zug mit der aufgesprayten Vagina ist mittlerweile aus dem Betrieb genommen und wird gereinigt. Die Entfernung der Graffitis kostet die ÖBB jedes Jahr über eine Million Euro.

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