Nachdem eine Wiener S-Bahn mit Güterwagons kollidiert war, ermittelt nun die Polizei gegen zwei Verschubarbeiter der ÖBB wegen fahrlässiger Körperverletzung.
, ermittelt nun die Polizei gegen zwei Verschubarbeiter der ÖBB wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Der Güterzug war 24 Stunden lang auf dem Bahnhof Hütteldorf gestanden, als mehrere Wagons verschoben wurden. Dabei wurden fünf von ihnen voller Baumstämme offenbar nicht ordnungsgemäß gesichert - sie rollten davon und kamen einer Garnitur der Linie S80 entgegen.
Da bei dem Zusammenstoß acht Menschen verletzt worden sind, ermittelt die Polizei nun gegen zwei Arbeiter, die mit den Verschubarbeiten beschäftigt waren; der Verdacht lautet auf fahrlässige Körperverletzung.
Als eine Sofortmaßnahme haben die ÖBB angekündigt, alle Verschubarbeiter und deren Führungskräfte zu Nachschulungen zu verpflichten. Denn vor rund sechs Wochen war es in Wieselburg (NÖ) zu einem ähnlichen Vorfall gekommen.