Es wurden Bolzen mit Rissen entdeckt. Das gab das Bundesministerium für Landesverteidigung Ende November bekannt. Bei der Flotte handelt es sich um 50 Jahre alte Düsentrainer aus Schweden, die 2021 ohnehin ausgeschieden wären, jedoch müssen sie nun auch Anfang 2020 am Boden bleiben.
Die Luftraumüberwachung muss in der Zwischenzeit von den zehnfach teureren Eurofightern übernommen werden. Die bereits bestehenden Lücken in der Luftraumüberwachung würden vergrößert. "Dies hängt vor allem mit den bereits bestehenden Einschränkungen im Bereich der Techniker und Fluglosten sowie aller für den Flugbetrieb notwendigen Maßnahmen zusammen", so das Ministerium. Und: Bei Ausfall des Flugplatzes Zeltweg etwa durch schlechtes Wetter sei "eine aktive Luftraumüberwachung nicht durchführbar".
Frühestens im März könnte die Saab-105-Flotte wieder zum Einsatz kommen. Die nötigen Ersatzteile müssen nämlich nachproduziert werden.