90 Minuten und ein Tor beim 4:0-Erfolg gegen Kasachstan, 90 Minuten beim 5:1-Kantersieg gegen Norwegen – Sabitzer war in den beiden Nations-League-Partien in Linz der rot-weiß-rote Dauerbrenner, glänzte im ÖFB-Teamtrikot.
Das musste Sabitzer BVB-Trainer Nuri Sahin auch gleich mitteilen. Denn der Dortmunder Coach verlangt von seinen Nationalspielern, dass die sich nach einem Länderspieleinsatz per WhatsApp-Nachricht melden.
"Ich hatte auch Länderspielpausen zu meiner Zeit in Antalya. Da hatte ich drei bis vier Spieler. Jetzt habe ich sehr viele Nationalspieler. Es ist nicht so cool, wenn du dann nur am Handy sitzt. Ich freue mich, wenn die Spiele dann zu Ende sind", erklärte der 356-Jährige, dass er mit seinen Spielern mitfiebert. "Wir haben da eine Gruppe. Da schicken die Jungs kurz rein, wie lange sie gespielt haben, auf welcher Position sie gespielt haben und ob sie gesund sind. So läuft die Kommunikation ab", enthüllte der Trainer. Die BVB-Stars müssen also etwas von sich hören lassen.
"Am Dienstag waren die letzten Nachrichten dann da. Da konnte ich dann durchatmen. Ich bin froh, dass sich keiner verletzt hat, dass viele der Jungs auch gute Spiele hatten", fügte Sahin mit Blick auf Dortmunds Bundesliga-Duell mit Aufsteiger St. Pauli am Freitag (20.30 Uhr) an.
"Ob Sabi spielt, da werden wir spätestens am Freitagmorgen eine Entscheidung treffen", ließ Sahin allerdings einen Startelf-Einsatz des ÖFB-Teamspielers offen. Zuletzt beschwerte sich der ÖFB-Teamspieler über seine Position, er würde lieber auf der Sechs agieren, anstelle auf der Außenbahn, wo ihn Sahin meist einsetzte. Die öffentlichen Aussagen brachten dem Teamkicker einen "ordentlichen Einlauf" ein, wie die "Bild" zuvor berichtete.