Vor dem richtungsweisenden WM-Spiel zwischen Bosnien-Herzegowina und den USA geriet plötzlich nicht der Fußball, sondern eine TV-Aussage in den Mittelpunkt.
Die US-Journalistin Abigail Velez erklärte im Fernsehen, sie wisse nicht einmal, wo Bosnien-Herzegowina auf der Landkarte liege und fügte hinzu, dass sie das auch gar nicht wissen wolle. Gleichzeitig kündigte sie selbstbewusst einen Sieg der amerikanischen Mannschaft an.
Diese Worte blieben auch im bosnischen Team nicht unbemerkt. Kapitän Edin Džeko wurde vor dem Achtelfinal-Duell darauf angesprochen und fand eine diplomatische, aber deutliche Antwort.
"Das sagt mehr über sie aus als über uns", erklärte der Stürmer.
Für den Routinier steht ohnehin das Sportliche im Vordergrund. Er ist überzeugt, dass die US-Auswahl Bosnien-Herzegowina trotz der Aussagen nicht unterschätzen wird.
"Die Amerikaner kennen unsere Qualitäten. Sie sind zwar Favorit, aber die K.o.-Phase ist etwas völlig anderes als die Gruppenphase", so Džeko.
In der Nacht auf Donnerstag kämpft Bosnien-Herzegowina nun um den Einzug ins Achtelfinale beziehungsweise das Weiterkommen in der K.o.-Runde – und kann dabei nicht nur sportlich, sondern auch auf dem Platz die passende Antwort liefern.