Es war einer dieser Momente, für die "Let's Dance" geliebt wird: intensiv, emotional, echt. Gemeinsam mit Schauspielerin Esther Schweins legte Profi-Tänzer Massimo Sinató einen Tango aufs Parkett, der unter die Haut ging.
Der Auftritt hatte eine ganz besondere Bedeutung. Schweins widmete den Tanz ihrer Mutter Lieselotte zu deren 90. Geburtstag – ein sehr persönliches Geschenk. Für die Vorbereitung reisten die beiden sogar extra von Köln nach Mannheim, um der Jubilarin den Tango im Pflegeheim vorzutanzen. Die berührenden Bilder davon wurden in der Show eingespielt – Gänsehaut pur.
Auch die Jury zeigte sich tief bewegt. Jorge González schwärmte, es sei der beste Tanz des Abends gewesen und ein wunderschönes Geschenk für Schweins’ Mutter. Starke 22 Punkte waren der verdiente Lohn.
Doch während im Studio noch applaudiert wurde, zog hinter den Kulissen bereits ein Schatten auf. Denn: Massimo Sinató war plötzlich verschwunden.
Wie live in der Sendung bekannt wurde, musste der Publikumsliebling die Show aus privaten Gründen vorzeitig verlassen. Zunächst blieb unklar, was passiert war. Doch schnell wurde deutlich: Es ist ernst.
Nach Informationen aus seinem engsten Umfeld soll es einen Todesfall in der Familie gegeben haben. Demnach verstarb ein naher Angehöriger des Tänzers.
Der emotionale Tango bekam damit im Nachhinein eine noch tiefere, tragische Note.