Wetter

Sahara-Wolke staubt Österreich ein, bringt Blutregen

Am Freitag kommt uns das Tief namens Simone näher und bringt neuerlich unbeständigeres Wetter samt Blutregen nach Österreich.
22.04.2022, 07:18

Am Freitag verlagert sich das Mittelmeertief Simone von Korsika bis nach Ungarn und sorgt somit auch bei uns neuerlich für unbeständigeres Wetter. Am Samstag beruhigt sich die Lage nur vorübergehend, denn Österreich gerät allmählich an der Vorderseite des nächsten Tiefs Thalke bei der Biskaya. In den Alpen lebt somit kurzzeitig Südföhn auf, ehe am Sonntag das Tief samt Schauern und Gewittern den Alpenraum überquert. Zu Beginn der neuen Woche zieht Thalke nach Nordosten ab. Unser Land liegt aber weiterhin unter dem Einfluss eines Troges über Mitteleuropa. Das typisch unbeständige Aprilwetter samt Schauern und lokalen Gewitter setzt sich somit landesweit fort.

Die Prognose im Detail

Am Freitagdominieren im ganzen Land die Wolken und besonders im Süden regnet es ab den frühen Morgenstunden immer wieder. Von Vorarlberg bis ins Waldviertel scheint zunächst noch zumindest zeitweise die Sonne, im Tagesverlauf breitet sich der Niederschlag aber allmählich auf weite Landesteile aus. Vom westlichen Donauraum bis zum Alpenostrand frischt zudem lebhafter Ostwind auf. Die Höchstwerte liegen zwischen 12 und 20 Grad.

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Den Tag über ziehen auch riesige Mengen Sahara-Staub durch den Himmel über Österreich. Noch heute wird der Höhepunkt des staubigen Ereignisses erreicht, aber auch im Laufe des kommenden Wochenendes bleibt die Saharastaub-Konzentration erhöht.

Wochenendausblick

Der Samstagbringt im ganzen Land viele Wolken, dazu ist es generell unbeständig und besonders im Bergland gehen einige Regenschauer nieder. Abseits des Berglands sind Auflockerungen möglich, die Schauerneigung nimmt aber im Laufe des Tages auch hier leicht zu. Zudem weht besonders im westlichen Donauraum noch mäßiger bis lebhafter Wind aus östlichen Richtungen. Die Temperaturen erreichen 12 bis 20 Grad.

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Auch am Sonntag bleibt es wechselhaft, besonders in Kärnten sowie ganz im Westen halten sich dichte Wolken und es regnet zeitweise ein wenig. Vom Inntal über die Salzburger Gebirgsgaue bis in die Steiermark scheint föhnbedingt zeitweise die Sonne, im Tagesverlauf breiten sich an der Alpennordseite aber Schauer und lokale Gewitter ostwärts aus. Von Unterkärnten bis ins Burgenland frischt lebhafter bis kräftiger, föhniger Südwestwind auf.