Der schwere Motorschaden auf dem Red Bull Ring hat Sainz auf dem Weg zum zweiten Platz in der 58. Runde aus dem Rennen gerissen. Der Motor des Spaniers ging auf dem Weg zur Kurve drei hoch, Sainz rollte aus, verlor den sicher geglaubten Stockerlplatz.
Im Heck des Ferrari-Boliden brach ein Feuer aus, das nach hektischen Sekunden von den Streckenposten schnell gelöscht werden konnte. Die Antriebseinheit im "roten Renner" des 27-Jährigen ist aber freilich unbrauchbar.
Deshalb könnte der Sieger von Silverstone beim Großen Preis von Frankreich eine Startplatz-Strafe aufgebrummt bekommen. Sainz hat zwar noch einen rennfähigen Motor zur Verfügung, die Verwendung eines weiteren Triebwerks - und damit eine Startplatzstrafe - wird sich im weiteren Saisonverlauf aber nicht verhindern lassen. Deshalb plane Ferrari einem Bericht der italienischen Plattform "motorsport.com" zufolge, bereits auf dem Kurs in Südfrankreich ein völlig neues Triebwerk einzubauen.
Sainz ist damit wohl der letzte Startplatz sicher.