Nach der verregneten ersten Session stellte der Kanada-Zweite mit 1:28,942 die Tagesbestzeit auf, machte in der Qualifying-Simulation mit leichtem Auto einen starken Eindruck. Der Spanier fing Lokalmatador Lewis Hamilton im Mercedes um 0,163 Sekunden ab. Dessen Landsmann Lando Norris klassierte sich im McLaren auf Rang drei (+0,176).
Weltmeister Max Verstappen kam mit 207 Tausendstel Rückstand auf den vierten Rang. Damit waren Fahrer von vier unterschiedlichen Teams in den Top Vier klassiert. Teamkollege Sergio Perez wurde Siebter (+0,811). Charles Leclerc kam im zweiten Ferrari auf Rang fünf (+0,462) und George Russell landete im zweiten "Silberpfeil" auf Platz acht (+0,857).
Die beiden "Silberpfeile" absolvierten in den letzten Minuten einen ungewohnten Windschatten-Test, probierten offenbar das Hinterherfahren aus. Russell, der pfeilschnell unterwegs war, zog seine Runde allerdings nicht durch, verpasste eine mögliche Bestzeit.
In der verregneten ersten Trainingssession war noch überraschend Alfa-Romeo-Pilot Valtteri Bottas der Schnellste gewesen, hatte Lokalmatador Hamilton um eine halbe Sekunde abgehängt. Zehn Fahrer blieben dabei ohne Zeit. Aston-Martin-Pilot Lance Stroll löste mit einem Ausritt in der letzten Minute den vorzeitigen Abbruch der Sitzung aus.