Lebensmittel-Warnung

Salmonellen-Alarm: 106 Fälle in Europa

In 13 Ländern sind Menschen an Salmonellen erkrankt - darunter auch Österreich. Auslöser sollen gewürzte Instant-Nudeln aus der Ukraine sein.
Technik Heute
02.07.2026, 23:07
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Ein europaweiter Salmonellen-Ausbruch hält die Lebensmittelbehörden in Atem. Zwischen November 2025 und Juni 2026 wurden 106 bestätigte Fälle in 13 EU-Ländern sowie im Vereinigten Königreich registriert. Mindestens 49 Menschen mussten deswegen ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Betroffen sind unter anderem Deutschland, Frankreich, Polen, Schweden, die Niederlande und auch Österreich. Besonders häufig traf es Kinder und junge Erwachsene.

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Wie chip.de berichtet, sehen die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) und das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) gewürzte Instant-Nudeln als wahrscheinlichste Ursache. Die Produkte stammen demnach alle von derselben Marke.

Hersteller aus der Ukraine im Visier

Der Ausbruchsstamm Salmonella Stanley wurde in Deutschland und Litauen in Huhn- und Hot-Chicken-Nudelprodukten nachgewiesen. Die Ermittlungen führen zu einem Hersteller in der Ukraine, was auf eine gemeinsame Kontaminationsquelle in der Produktion hindeutet.

Allerdings ist die genaue Ursache noch nicht vollständig geklärt. In Produkten derselben Marke wurden auch andere Salmonellen-Stämme entdeckt - das spricht dafür, dass möglicherweise mehrere Quellen für die Verunreinigung verantwortlich sind.

Diese Symptome solltest du kennen

Bei einer Salmonellen-Infektion treten plötzlich einsetzender Durchfall, heftige Bauchschmerzen und Krämpfe auf. Viele Betroffene leiden auch unter Übelkeit, Erbrechen, Fieber und Schüttelfrost. Durch den hohen Flüssigkeitsverlust kommen oft Kopfschmerzen und Kreislaufschwäche hinzu.

Rückrufe laufen bereits

Die Behörden in betroffenen Ländern haben bereits Produkte aus dem Verkauf genommen und Rückrufe eingeleitet. In Deutschland betraf dies unter anderem ein Produkt, das auch bei Kaufland verkauft wurde.

Trotzdem rechnen die Fachbehörden mit weiteren Erkrankungen, weil die Nudelprodukte lange haltbar sind und sich noch in vielen Haushalten befinden könnten. Verbraucher sollen zurückgerufene Produkte nicht mehr essen, sondern entsorgen oder zurückbringen.

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