Ein Ausbruch von Salmonellen-Infektionen beschäftigt derzeit die europäischen Lebensmittelbehörden. In insgesamt 14 Ländern wurden Fälle gemeldet, darunter auch in Österreich, Deutschland und Frankreich.
Laut den Behörden sind aromatisierte Instant-Nudeln die wahrscheinlichste Ursache. Die Hinweise deuten darauf hin, dass die Infektionen mit Produkten einer bestimmten Marke zusammenhängen.
Wie spiegel.de berichtet, handelt es sich um Produkte des ukrainischen Herstellers Reeva. In den Nudeln mit Hühnergeschmack und scharfem Hühnergeschmack wurde der Salmonellenstamm "Stanley" nachgewiesen.
Das Unternehmen hat bereits reagiert und eine interne Untersuchung eingeleitet. Die betroffenen Chargen wurden aus dem Verkehr gezogen. "Die Sicherheit unserer Verbraucher hat für uns oberste Priorität", erklärte Reeva und betonte, mit den Behörden zusammenzuarbeiten.
Zusätzlich wurden unabhängige Labortests, behördliche Prüfungen und weitere Präventivmaßnahmen eingeleitet.
Zu den typischen Symptomen einer Salmonellenvergiftung zählen Durchfall, Fieber, starkes Erbrechen, Dehydrierung und Magenkrämpfe. Die meisten Betroffenen erholen sich innerhalb einer Woche.
Besonders gefährdet sind jedoch Kleinkinder, ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem. Bei ihnen können die Infektionen schwer verlaufen.