Wien

Salut Paris! Café lockt mit federleichtem Frühstück

La Plume, das heißt "die Feder" auf französisch. Federleicht ist auch die Küche. Mit Croissants, Kaffee und Edith Piaf gelingt der Start in den Tag. 
Heute Redaktion
24.08.2023, 15:36
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"Das hier ist nicht Wien. Das hier ist eine Wohlfühloase", scherzt Furkan Kocabay (26) im Gespräch mit "Heute". Zusammen mit seinem Geschäftspartner Martin Keklak (41) hat er zu Sommerbeginn ein neues Café direkt an der U-Bahnstation Kardinal Nagl Platz (Wien-Landstraße) eröffnet. Ein Ort wie dieser hat in der Gegend lange gefehlt. Umso mehr freuten sich die Anwohner. Nun kommen sie regelmäßig.

"Wir haben zu 80 Prozent Stammkunden". Und von denen lernen die beiden. "Sie haben nach vegetarischen Speisen gefragt. Nun haben wir von der Quiche (10,50 Euro) und dem Flammkuchen (9,50) auch je eine vegetarische Variante". Quiche und Flammkuchen sind die Bestseller im La Plume. Es gibt auch veganes Frühstück. Cappuccino mit Hafermilch kann man auch haben, und zwar ohne Aufpreis und kostenloses Leitungswasser gibt es sowieso. Das wird von den aufmerksamen Kellnern auch immer wieder in den Gläsern der Gäste nachgefüllt. "Gerade bei der Hitze ist uns das wichtig."

Handgemachte Süßigkeiten

Ab acht Uhr gibt es jeden Tag Kaffee (ab 2,60), Frühstück (ab 6,50), Süßes, französische Klassiker und belegtes Baguette zum Mitnehmen für Eilige. Das Frühstück gibt es den ganzen Tag. Mittags bietet das La Plume ein Mittagsmenü. Mit Vorsuppe (ab 4,90) kommt man circa auf 15 Euro. Auch die Süßspeisen sind direkt vor Ort entstanden. Eclaires gibt es ab 3,20, Brownies mit Himbeere um 3,80, Karottenkuchen um 4,20 und Crêpes mit Früchten oder Nougatcreme ab 7,50 Euro.

Die Köchin im La Plume wurde vom Hotel Stephansplatz abgeworben, dort hat sie 10 Jahre lang die Küche geleitet. Ihre Küche im La PLume ist saisonal aufgestellt so bleibt immer Bewegung auf der Speisekarte. Das Brot (z.B. Kürbiskernbrot oder Pitabrot) wird hier auch selbst gebacken. Beim Hummus mit Pitabrot (5,90) oder dem Baba Ganoush (Melanzanipüree mit Olivenöl um 6,90) kann man davon kosten.

"Gastroerfahrung seit ich auf der Welt bin"

"Martin hat Gastroerfahrung, seit ich auf der Welt bin", so Furkan über seinen Geschäftspartner Martin Keclak. Furkan selbst hat einen wirtschaftlichen Hintergrund und war zunächst im Backoffice von Martins Firma "Bagel Art" beschäftigt. Der gebürtige Vorarlberger entdeckte dann die Immobilie am Kardinal Nagl Platz und entschied: "Jetzt gehe ich in die Selbstständigkeit". Und selbst machen sie im La Plume auch alle Speisen. "So haben wir Spielraum bei den Preisen. Wir haben entschieden, dass es günstiger ist."

Im Lokal läuft immer sanfte französische Musik. "Wir hören oft, wie Gäste ganz tief und entspannt ausatmen, wenn sie sich hier hinsetzen. Genau das wollen wir, Wohnzimmeratmosphäre und Entspannung bei den Gästen." 

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