Salzburg-Ass bei Generalprobe für Cup-Finale verletzt

Rasmus Kristensen erlitt eine Muskelverletzung.
Rasmus Kristensen erlitt eine Muskelverletzung.gepa-pictures
Ein Testspiel der interessanteren Sorte. Salzburg trennte sich im ersten Match seit der Liga-Unterbrechung von Wattens mit 1:1. 

75 lange Tage musste Serienmeister Salzburg ohne Spielpraxis auskommen. Am Freitag war es endlich so weit: Im leeren "Bullen"-Stadion wurde gegen die WSG Swarovski Tirol getestet. Die Partie endete mit einem 1:1. Die Tore erzielten Kelvin Yeboah (12.) und Albert Vallci (52.). Für die Mozartstädter war es zugleich die Generalprobe für das Cup-Finale am 29. Mai.

Wermutstropfen aus Sicht der Salzburger: Verteidiger Rasmus Kristensen, der sein Comeback nach einer Oberschenkel-Verletzung gab, erlitt erneut eine Muskelblessur und schied aus. In den kommenden Tagen wird geklärt, wie lange der 22-Jährige pausieren muss.

"Intensität hat noch nicht gepasst"

Dass beim Meister noch nicht alles nach Plan läuft, empfand Coach Jesse Marsch als wenig tragisch. "Auch wenn die Qualität in manchen Szenen noch nicht ganz gepasst hat, waren Tempo und auch Intensität sehr ordentlich. Wir hatten das Spiel im Griff. Nach so einer langen Pause ist es normal, dass nicht alles funktioniert. Es ist wichtig für uns, zu verstehen, dass ein kleiner Fehler bei einer Standardsituation viel ausmachen kann. Insgesamt war es ein ordentlicher Test und eine gute Lektion für uns."

Maximilian Wöber meinte: "Nach der langen Pause, ich glaube, es waren neun Wochen, war es ein super Gefühl, wieder auf dem Feld zu stehen. Man merkt, dass die letzte Fitness vielleicht noch ein wenig fehlt. Aber es war ein sehr guter Test gegen einen sehr motivierten Gegner. Wir haben trotzdem unser Spiel gut durchziehen können und sehr dominant gespielt. Nach vorne waren wir nicht ganz so konsequent, wie es notwendig war. Aber letztlich war es ein sehr guter Test für das Cup-Finale nächste Woche."

Bälle wurden desinfiziert

Auch bei Wattens war man glücklich, dass endlich wieder der Ball rollt. "Nach der langen Pause war es super, wieder einmal auf dem Feld zu stehen und ein wettkampfähnliches Spiel zu absolvieren", gab Benjamin Pranter zu Protokoll. "Ich glaube, wir haben das sehr gut gemacht. Wir sind sehr kompakt gestanden, haben im Umschaltspiel unsere Chancen gehabt und können mit dem Test zufrieden sein."

Auch aus organisatorischer Sicht war der Probegalopp wichtig. Viele Dinge wurden getestet, die im Rahmen des COVID-19-Präventionskonzepts der Bundesliga notwendig sind. Zum Beispiel das Desinfizieren des Balles. 

Ein Ball wird desinfiziert.
Ein Ball wird desinfiziert.gepa-pictures.com
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