4:0! Salzburg revanchierte sich am Mittwochabend im Cup-Halbfinale für die beiden Liga-Niederlagen an Sturm Graz. Nach dem 1:2 am Samstag zeigten die Bullen im Klagenfurter Ausweichstadion (Rasen in Graz musste gewechselt werden) ein völlig anderes Gesicht und ließen den Blackys keine Chance.
Der österreichische Serienmeister trifft im Endspiel auf den LASK, der sich beim Wolfsberger AC mit 1:0 nach Verlängerung durchgesetzt hatte.
Enock Mwepu brachte die Bullen auf die Siegerstraße. Der Mittelfeldmann traf gleich doppelt per Kopf. In der 36. Minute passte sein Timing im Luftzweikampf perfekt. Nach dem Seitenwechsel war er bei einem indirekten Freistoß von Zlatko Junuzovic eigentlich zu früh gestartet. Schiedsrichter Julian Weinberger und sein Team gaben den Abseitstreffer zum 2:0 (54.).
Ein sehenswerter Weitschuss von Mergin Berisha brachte die Entscheidung (72.). Youngster Brendan Aaronson legte in der 79. Minute das 4:0 nach.
Salzburg-Trainer Jesse Marsch: "Wir waren aggressiv. Nach der ersten Hälfte habe ich gedacht, wir könnten ein bisschen ruhiger spielen. Das haben wir in der zweiten Hälfte besser geschafft. Wir haben gut gespielt."
Sturm-Coach Christian Ilzer: "Unter dem Strich haben zwei Standards das Spiel entschieden. Das zweite war so klar Abseits, das war nicht schwer zu erkennen. Am Anfang waren wir sicher nicht die schlechtere Mannschaft. Dann entscheiden viele kleine Dinge. Am Ende war sicher Salzburg der verdiente Sieger."
Das ÖFB-Cup-Finale zwischen Salzburg und dem LASK steigt am 29. Mai (20:45 Uhr) in Klagenfurt.