Fussball

Kracher vor vollem Haus – Rapid-Idee abgeschmettert

Der Liga-Auftakt zwischen Rapid und Salzburg steigt vor nur 2.000 Fans. Die Hütteldorfer wollten eine Verschiebung, die "Bullen" lehnten ab.
Erich Elsigan
08.02.2022, 17:59

Am Freitag wird das Bundesliga-Frühjahr mit dem Schlager Rapid gegen Salzburg eröffnet. Oder doch nicht? Die Bundesregierung kündigte eine Lockerung der Corona-Maßnahmen an. Ab 12. Februar gibt es keine Personenobergrenzen mehr für Freiluft-Events, Stadien dürfen dann wieder voll besetzt werden. Problem: Für die Hütteldorfer kommt die neue Regelung einen Tag zu spät.

Daher schlug Rapid-Geschäftsführer Christoph Peschek vor, die Partie erst am Samstag oder Sonntag auszutragen. "Wir hoffen auf die Unterstützung von Liga, TV-Partnern und natürlich auch auf jene unserer Gäste aus Salzburg", teilte er per Aussendung mit.

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Wenig überraschend spielen die Mozartstädter bei den grün-weißen Plänen nicht mit. Das hat einen sportlichen Hintergrund. Die "Bullen" empfangen am Mittwoch im Champions-League-Achtelfinale Bayern München, sind daher über jeden Tag mehr Pause froh.

"Trainingsplan ist abgestimmt"

"Der Antrag des SK Rapid ist für uns grundsätzlich nachvollziehbar", teilt der Serienmeister auf Twitter mit. "Aber im Sinne einer professionellen Vorbereitung auf unser außergewöhnliches Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Bayern München wäre eine so kurzfristige Spielverschiebung aus sportlicher Sicht nicht zu verantworten. Sowohl der Trainingsplan als auch viele andere organisatorische Aspekte sind darauf abgestimmt und basieren auf dem schon seit Langem bestehenden Terminplan. Zu dieser Überzeugung sind in der Vergangenheit auch andere Klubs in vergleichbaren Situationen gelangt."