Prügel in ÖBB-Zug, weil 29-jähriger Wiener petzte

Die Brüder aus Wien stiegen am Hauptbahnhof Salzburg ein
Die Brüder aus Wien stiegen am Hauptbahnhof Salzburg einBild: picturedesk.com/APA (Symbolbild)

Ein 29-Jähriger aus Wien wurde am Dienstag von zwei Brüdern in einem Reisezug attackiert und verletzt. Eine abgestellte Bierflasche hatte zu der Schlägerei geführt.

Kurz nach der Abfahrt aus Salzburg in Richtung Linz kam es zwischen drei Männern aus Wien in einem ÖBB-Zug zu einer Schlägerei - "Heute.at" berichtete über den Vorfall.

Über die näheren Hintergründe zu der brutalen Attacke, bei der drei Personen verletzt wurden, gab es vorerst keine Informationen. Die Polizei ermittelte daraufhin auf Hochtouren und vernahm neben den Beteiligten auch mehrere Zeugen ein.

Mit Erfolg! Denn innerhalb weniger Stunden ist es den Beamten bereits gelungen, den Grund für den Angriff zu ermitteln. Offenbar hatte der 29-Jährige die Brüder wegen einer Bierflasche verraten.

Was war passiert?

Die Brüder im Alter von 33 und 39 Jahren stiegen Dienstagabend am Salzburger Hauptbahnhof in einen Reisezug in Richtung Linz ein. Die beiden Wiener gingen wenig später in den Speisewagen und stellten dort eine mitgebrachte Bierflasche ab.

Ein 29-Jähriger, der ebenfalls aus Wien stammt, befand sich zu diesem Zeitpunkt bereits in dem Wagon. Als die Brüder den Speisewagen wieder verlassen wollte, bemerkte der Kellner die Glasflasche.

"Wem gehört die Bierflasche?"

"Der Mitarbeiter wollte dann wissen, wem die Bierflasche gehört", so ein Polizeisprecher gegenüber "Heute.at". Doch niemand meldete sich, auch nicht die Brüder. Allerdings hatte der 29-Jährige von der Sache Wind bekommen.

Der Wiener erklärte dem Kellner schließlich, dass die Bierflasche von den beiden Herren abgestellt worden war. Den Brüdern passte aber überhaupt nicht, dass sie von dem 29-Jährigen verpetzt wurden.

Den beiden Männern platzte der Kragen und sie gingen auf den Mann los. Eine wilde Schlägerei war die Folge. Der Kellner und ein weiterer Fahrgast konnten die Brüder dann erfolgreich von dem Opfer wegzerren.

Ermittlungen laufen weiter

Am Hauptbahnhof in Linz warteten dann bereits die Beamten auf die Brüder. Einer der Männer musste in die Uniklinik Linz gebracht werden, dort wurden seine Wunden behandelt. Der 39-Jährige konnte das Spital aber bereits wieder verlassen.

Die Ermittlungen der Polizei sind damit aber noch nicht abgeschlossen. Wie ein Polizeisprecher auf Anfrage von "Heute.at" erklärte, komme es demnach noch zu weiteren Einvernahmen. (wil)

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