Es dauerte keine 90 Sekunden, da musste Salzburg-Keeper Cican stankovic schon hinter sich greifen. Die Bullen brachten die Kugel nicht aus dem Strafraum, Ryan Gravenberch versenkte humorlos ins Kreuzeck zum 1:0.
Salzburg versteckte sich aber nicht, agierte aber dennoch ein wenig ungewohnt mit vielen langen Bällen. Sekou Koita holte einen Elfmeter heraus - und verwandelte in der neunten Minute sicher zum 1:1.
Die Defensive von Jesse Marsch wird dem Trainer ein wenig zu denken geben, seine Kicker wirkten unsicher und fehleranfällig. So kam auch Ajax zum 2:1, weil Andreas Ulmer sich bei einem Kopfball-Klärungsversuch völlig verschätzte, kam Antony in der 16. Minute völlig frei zum Abschluss.
In der zweiten Hälfte drückte Ajax auf das nächste Tor, spielte die Bullen teilweise schwindelig. Doch Salzburg befreite sich aus den Fängen der Holländer, hatte durch Koita und Masaya Okugawa zwei riesige Chancen auf den Ausgleich.
Nach einer Stunde wechselten beide Teams gleich sieben Mal, es wurde wieder ein völlig neues Spiel. In der 67. Minute bewies Donny Van de Beek, warum ihn Barcelona verpflichten will, der Ajax-Kapitän überraschte Stankovic mit einem herrlichen Schupfer ins lange Eck - 3:1!
Den Schlusspunkt setzte Devyne Rensch mit einem Abstauber zum 4:1 (83.) in einem flotten Testspiel. ""Wir haben verdient verloren. Wenn wir Ajax so herumspielen lassen, dann kassiert man eben. Wir haben heute nicht unser bestes Niveau gezeigt. Wir müssen noch an einigen Schrauben drehen", sagt Maximilian Wöber nach dem Spiel bei ServusTV.
Am Dienstag wartet schon der nächste Kracher auf den Serienmeister aus der Mozartstadt - dann kommt Liverpool in die Bullen-Arena.