Dom Kamper, FPÖ-Sprecher, kommentiert so: Die ÖVP - sie kommt derzeit auf 38,0 Prozent - habe das "sehr stark gemacht", "wir müssen nachdenken, in welche Richtung die ÖVP geht - jetzt liegt's beim Dr. Haslauer."
Die SPÖ verliert und erreicht laut Hochrechnung 20,0 Prozent. Die Grüne verlieren massiv - sie landen bei 9,1 Prozent. Neos sind drinnen - mit derzeit 7,2 Prozent.
Andreas Hochwimmer, FPÖ-Landesparteisekretär, in einer ersten Reaktion: "Da ist noch einiges drin", „wir pendeln uns bei 19 Prozent ein." Dass die FPÖ die vor der Wahl angepeilten 20 Prozent nicht erreicht, „tut mir nicht sonderlich weh".
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Die FPÖ-Spitzenkandidatin Marlene Svazek bedankte sich bei ihrem Team für den Wahlerfolg. "Das Thema Sicherheit ist meiner Meinung omnipräsent", so Svazek. "Wir sind die Sicherheitspartei", so Svazek im ORF.
In einer Aussendung gratulierte Strache der FPÖ-Spitzenkandidatin:
„Trotz der schwierigen Ausgangssituation, mit einer kompletten Neuaufstellung der Salzburger FPÖ und nur einer damals verbliebenen Landtagsmandatarin, ist es gelungen, knapp an das bislang historisch beste Ergebnis von 1999 mit 19,5 Prozent anzuschließen. Besonders erfreulich ist, dass durch dieses hervorragende Ergebnis die Zahl der freiheitlichen Mandatare im Bundesrat auf 16 anwachsen wird. Damit ist die FPÖ heute so stark wie nie zuvor im Bundesrat vertreten", freute sich Strache. „Seit heute haben wir 7 FPÖ-Landtagsabgeordnete, also einen Zugewinn von 6 Mandaten." Wenn man die Stimmen für die FPS-Liste von Karl Schnell, welche nur rund 4,7 Prozent erreicht und damit den Einzug in den Landtag verpasst haben dürft, hinzuzählt, dann wären die Freiheitlichen mit deutlich über 20 Prozent vor der SPÖ auf dem zweiten Platz. Es sei schade um die verlorenen Stimmen.
Mit dem heute in Salzburg erreichten 16. Bundesratsmandat sei die FPÖ-Bundesratsfraktion so stark wie nie zuvor in der FPÖ-Geschichte. „1998 hatten wir 15 Bundesräte", erinnerte Strache. „Wir können daher mit Fug und Recht stolz auf unsere Erfolge sein, da wir als FPÖ so stark wie nie zuvor sind und uns in der Bundesregierung auf höchstem Niveau gefestigt und behauptet haben."
Koalition?
In Salzburg wird es wohl nicht zu einer Neuauflage der schwarz-grünen Koalition kommen Die Grünen verlieren über 10 Prozent, von den zuletzt sensationellen 20,2 Prozent sind sie weit entfernt. Eine Koalition geht sich nicht mehr aus. Landeshauptmann Haslauer will jedenfalls mit allen Parteien sprechen.
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(Red)