Salzburger Festspiele: Blick auf die nächsten 100 Jahre

Präsentation des Memorandums der Salzburger Festspiele im Bild: Kaufmännischer Direktor der Salzburger Festspiele Lukas Crepaz, Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Präsidentin Helga Rabl Stadler, Intendant Markus Hinterhäuser.
Präsentation des Memorandums der Salzburger Festspiele im Bild: Kaufmännischer Direktor der Salzburger Festspiele Lukas Crepaz, Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Präsidentin Helga Rabl Stadler, Intendant Markus Hinterhäuser.Land Salzburg / Neumayr
Im Jubiläumsjahr der Salzburger Festspiele wurde nun ein Memorandum unterzeichnet, das die Grundsätze für die nächsten 100 Jahre festhalten soll.

Die zehn Grundsätze des Salzburger Festspielfonds und des Direktoriums sollen vorgeben, wie man die Zukunft gestalten will. Denn auf die äußerst erfolgreichen 100 Jahre Salzburger Festspiele sollen 100 weitere folgen. Dieses Bekenntnis wurde nun am Freitag von Landeshauptmann Wilfried Haslauer, Präsidentin Helga Rabl-Stadler, Intendant Markus Hinterhäuser und Lukas Crepaz, kaufmännischer Direktor, unterschrieben. Anlass war die erste Jedermann-Aufführung, die fast auf den Tag genau 100 Jahre zurückliegt; es war der 22. August 1920.

Die Zeiten haben sich verändert, dem sind sich auch die Festspiele bewusst. Der Beginn des Memorandums lautet deswegen: "Die Festspiele im 21. Jahrhundert bedeuten mehr denn je, sich den Realitäten einer sich in dramatischem Tempo verändernden Welt zu stellen. Festspiele der Zukunft dürfen die Zeitläufe nicht nur zur Kenntnis nehmen, sie müssen klug und kreativ agieren. Sie müssen mehr denn je in der Lage sein, sich den Tatsachen einer digitalen Welt zu stellen, und sie müssen den Entwürfen einer beliebigen technischen Reproduzierbarkeit ein Gegenmodell anbieten."

Modernisierter Festspielbezirk

Ein wichtiger Punkt ist dabei die Location. Die mittlerweile in die Jahre gekommenen Festspielhäuser zwischen Pferdeschwemme und Dom werden in den nächsten zehn Jahren in Zusammenarbeit mit Bund, Land und Stadt Salzburg modernisiert, saniert und erweitert. So sollen neben dem Brandschutz natürlich auch die Arbeitsbedingungen sowie der Arbeitnehmerschutz deutlich verbessert werden.

"Die Qualität und Vielfalt der Salzburger Festspiele sind untrennbar mit ihren Bauwerken verbunden. Nutzen wir das heurige Jubiläum für eine Rückschau, aber rüsten uns gleichzeitig für zukünftige Aufgaben. Das vorliegende Memorandum bieten uns einen Leitfaden dafür", betonte Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

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