Im Sommer 2014 soll ein mutmaßlicher Stalker in das Haus von Sandra Bullock (50) eingebrochen sein. Seit Donnerstag steht der Mann nun in Los Angeles vor Gericht. Unter den Beweismitteln befindet sich eine Aufnahme ihres Notrufs an die Polizei. Diese tauchte nun auch im Internet auf.
Im Sommer 2014 soll ein mutmaßlicher sein. Seit Donnerstag steht der Mann nun in Los Angeles vor Gericht. Unter den Beweismitteln befindet sich eine Aufnahme ihres Notrufs an die Polizei. Diese tauchte nun auch im Internet auf.
Am Morgen des 9. Juni 2014 ging ein Notruf bei der Polizei ein. Zu hören ist eine verängstigte Frau, die flehend um Hilfe bittet. Als Richter Terry Bork die Aufnahmen im Gerichtssaal abspielt, ist die Anspannung groß. Die zittrige Stimme gehört Bullock.
"Da ist ein Mann in meinem Haus, ich habe mich im Schlafzimmer in meinem Kleiderschrank verbarrikadiert", sagt sie und wird dabei immer wieder von kleinen Weinkrämpfen gepackt. Verzweifelt fragt sie: "Sind Sie gleich hier?" Laut Aussage soll Sandra kurz nach Mitternacht von einer Veranstaltung nach Haus gekommen sein, sie habe den Einbrecher vorerst gar nicht bemerkt.
Erst nachdem sie aus der Dusche kam habe sie gemerkt "dass etwas nicht stimmte, da war jemand in meinem Haus". Etwas später wurde der Eindringling mit einem Liebesbrief an die Schauspielerin in der Hand festgenommen. Joshua James Corbett (39) hatte die Oscar-Gewinnerin schon längere Zeit gestalkt. Er wollte nach eigenen Aussagen "nur klarmachen, dass sie füreinander bestimmt sind".
Waffen im Auto
Ein Aufeinandertreffen hätte auch viel schlimmer ausgehen können. Bei Durchsuchungen im Auto des 39-Jährigen fand die Polizei diverse illegale Waffen. Auch ein Grund für Richter Bork dem Täter wegen mehreren Delikten den Prozess zu machen.
Die nächste Verhandlung soll am 23. April stattfinden. Bis dahin sitzt Joshua James in Untersuchungshaft. Die Kaution liegt bei zwei Millionen Dollar und wurde bisher nicht hinterlegt.