"Einige Zentimeter"

"Sandro" schaufelt noch einmal Schnee nach Österreich

Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Meteorologen verraten, wo noch im alten Jahr mit "einigen Zentimetern" Neuschnee zu rechnen ist.
Wetter Heute
30.12.2025, 19:09
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Zu Silvester zieht ein kleines Tief namens SANDRO vom Nordmeer nach Polen und dessen Okklusion bringt an der Alpennordseite erneut einige Zentimeter Neuschnee. Zu Neujahr macht sich dann ein ausgeprägteres Tief mit dem Namen TIZIAN mit Kern über Südnorwegen im Mitteleuropa bemerkbar. Dieses Tief bleibt auch am Freitag noch wetterbestimmend, zudem bildet sich ein kleines Italientief. Dieses vergrößert im Tagesverlauf seinen Einfluss auf das Wetter im Alpenraum.

Wo es überall schneit

In der Nacht auf Mittwoch ist es in den Nordalpen dicht bewölkt und es schneit zunächst noch leicht. Die Mengen sind aber sehr gering und die Schneefallgrenze liegt in den Niederungen. Im Donauraum sowie im Süden und Osten ist es hingegen meist klar. Später bildet sich in den Becken örtlich Nebel. Dazu weht mäßiger bis lebhafter und teils föhniger West- bis Nordwestwind.

Der Silvestertag beginnt meist trocken und gebietsweise sonnig. Lediglich in Richtung Mariazellerland fallen ein paar Flocken. Tagsüber zieht es im Norden und Osten zu, vom Waldviertel ausgehend breitet sich leichter Schneefall aus. Im Westen und Süden bleibt es trocken bei einem freundlichen Sonne-Wolken-Mix. Hier sind auch einzelne Sturmböen zu erwarten. Vor allem in der Oststeiermark ist es föhnig. Bei lebhaftem bis kräftigem, tagsüber im Osten auch stürmischem Westwind liegen die Höchstwerte zwischen -3 und +3 Grad.

In der Silvesternacht schneit es besonders vom Salzkammergut bis zum Wienerwald noch zeitweise bis in die Täler. Dabei sind häufig um die 5 cm, in Staulagen auch 10 cm Neuschnee zu erwarten. Der Westwind weht anhaltend lebhaft bis kräftig, in der Oststeiermark auch föhnig und in Böen noch stürmisch.

So startet das neue Jahr

Der Donnerstag, Neujahr, startet im Nordosten mit Restwolken und vereinzelt noch mit Schneeflocken. Am Vormittag trocknet es rasch ab und die Wolken lockern auf, nachfolgend scheint bei einigen Schleierwolken landesweit zumindest zeitweise die Sonne. Der Wind weht mäßig, anfangs auch noch lebhaft aus westlichen bis südlichen Richtungen. Mit -2 bis +6 Grad wird es eine Spur milder.

Am Freitag scheint vom westlichen Hauptkamm über die Mur-Mürz-Furche bis zum Alpenostrand zeitweise die Sonne, meist überwiegen aber die Wolken. Besonders vom Mühl- bis ins Mostviertel sowie in den Karawanken fällt im Tagesverlauf etwas Schnee, in tiefen Lagen mischt sich auch Regen dazu. Dazu weht nördlich des Hauptkamms mäßiger bis lebhafter Westwind. Die Temperaturen steigen auf -2 bis +7 Grad.

Der Samstag verläuft in weiten Landesteilen bewölkt mit zeitweiligem Schneefall. Die Mengen bleiben tagsüber noch gering, ganz im Südosten mischt sich vorübergehend auch Regen dazu. Inneralpin sowie im östlichen Flachland überwiegen die trockenen Phasen mit sonnigen Auflockerungen. Bei mäßigem bis lebhaftem Westwind liegen die Höchstwerte zwischen -3 und +5 Grad.

{title && {title} } red, {title && {title} } 30.12.2025, 19:09
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