Sanierung der Wirtschaftsuni verzögert sich weiter

Das Drama um die neue WU geht weiter: Kurz nach der Eröffnung des neuen Standortes im Jahr 2013 stürzten Fassandenplatten vom Bibliotheksgebäude, mehrer fehlerhafte Aufhängungen wurden entdeckt. Jetzt müssen alle 2.000 Platten abmontiert werden, das dauert und nun kommt es wieder zu Verzögerungen.

Das Drama um die neue WU geht weiter: Kurz nach der Eröffnung des neuen Standortes im Jahr 2013 stürzten Fassadenplatten vom Bibliotheksgebäude, mehrere fehlerhafte Aufhängungen wurden entdeckt. Jetzt müssen alle 2.000 Platten abmontiert werden, das dauert und nun kommt es wieder zu Verzögerungen. 

Kurz nach der Eröffnung der Uni stürzten zwei Platten vom Bibliotheksgebäude, ein halbes Jahr später passiert dasselbe noch mal. Daraufhin wurden alle Gebäude auf fehlerhafte Platten kontrolliert. Bei der "Executive Academy" wurden fehlerhafte Aufhängungen entdeckt, diese müssen ausgebessert werden. Jetzt kommt es zu Verzögerungen, und der Fertigstellungstermin im November kann nicht eingehalten werden. 

Denn die Kontrolle der 2.000 Platten ist aufwendiger als vermutet, heißt es von der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG). Um die Studenten nicht zu stören, kann nur in den Morgenstunden zwischen sechs und neun Uhr gearbeitet werden. Wegen der Temperaturen müssen die Arbeiten über den Winter eingestellt und das Gerüst abgebaut werden. Erst im April 2017 sollen die Arbeiten weitergehen. Die Sanierung an der Fassade des Hörsaalzentrums könnte aber wie geplant abgeschlossen werden. 

Auch bei der Finanzierung gibt es noch Uneinigkeiten. Denn wer für die Kosten aufkommen soll, steht noch nicht fest. Die Fassadenbaufirma ist in Konkurs, BIG und WU verhandeln derzeit mit Unternehmen, die die Fassadenfirma kontrollieren hätten sollen. Einigung gibt es hier noch keine. 
 

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