Sanierungspaket für die Wiener Schulen

Bild: VOTAVA/PID

Seit nunmehr sieben Jahren werden in Wien die öffentlichen, allgemein bildenden Pflichtschulen generalüberholt. Die Stadt Wien hat dafür bereits 2007 das "Schulsanierungspaket 2008 bis 2017" geschnürt. Bis 2017 werden insgesamt 570 Millionen Euro investiert.

Seit nunmehr sieben Jahren werden in Wien die öffentlichen, allgemein bildenden Pflichtschulen generalüberholt. Die Stadt Wien hat dafür bereits 2007 das "Schulsanierungspaket 2008 bis 2017" geschnürt. Bis 2017 werden insgesamt 570 Millionen Euro investiert.

Das "Schulsanierungspaket 2008 bis 2017" stellt für die Stadt Wien ein Jahrhundertprojekt dar. An insgesamt 242 öffentlichen, allgemein bildenden Pflichtschulen werden substanzerhaltende Maßnahmen durchgeführt. Dies erfolgt in einem Zeitraum von zehn Jahren mit einem Gesamtkostenaufwand von rund 570 Millionen Euro. Für die Finanzierung der Sanierungsmaßnahmen sind die Bezirke zuständig wobei die Wiener Stadtverwaltung sämtliche Maßnahmen mit bis zu 40 Prozent fördert. Bis Jahresende werden voraussichtlich 76 Schulgebäude zur Gänze saniert sein. Neben diesen Sanierungsmaßnahmen wird in den kommenden Jahren eine Reihe an Schulbauprojekten realisiert, denn mit der Zahl der EinwohnerInnen wächst in Wien auch die Zahl der SchülerInnen. Aus diesem Grund hat sich die Stadt Wien entschlossen, bestehende Pflichtschulen kontinuierlich zu erweitern. Die ersten Zubauten werden bereits mit Beginn des Schuljahrs 2014/2015 in Betrieb gehen. Ermöglicht wird die rasche Erweiterung durch ein modulares Holzbausystem, mit dem höchste bauliche Qualität in kurzer Zeit geschaffen werden kann.

Die Fertigteilmodule für die ersten fünf Objekte sind in Wien eingetroffen und werden nun zusammengefügt und über den Sommer betriebsbereit gemacht. Vor einigen Tagen wurden beispielsweise die Fertigteilmodule für die Volksschule am Karl-Toldt-Weg 12 in Wien-Penzing geliefert. Die Teile wurden dabei vom Flötzersteig aus mit einem Autokran über die angrenzenden Bäume und Gärten gehoben. Insgesamt entstehen für das Schuljahr 2014/2015 für die Schulen 11., Braunhubergasse 3, 11., Molitorgasse 11, 14., Karl-Toldt-Weg 12, 21., Herzmanovsky- Orlando-Gasse 11/ Herchenhahngasse 6 sowie 21., Lavantgasse 35, 27 neue Klassen sowie 13 Räume für Bewegung, Werken und sonstige Nutzungen. Mit Beginn des Schuljahrs 2015/16 werden drei weitere Zubauten in Simmering, Ottakring und in Floridsdorf in der Tomaschekstraße realisiert. In der 1968 errichteten Schule werden vier neue Volksschulklassen, ein technischer Werkraum sowie ein Turnsaal geschaffen. In Summe werden bis Herbst 2015 44 neue Volksschulklassen gebaut. Die Stadt Wien investiert in diese bereits fixierten acht Zubauten rund 22,5 Millionen Euro.

Das Maßnahmenpaket im Detail

Die Abteilung Wiener Schulen (MA 56) organisiert als Bauherr die verwaltungstechnischen Vorgänge rund um das Schulsanierungspaket welches folgende Maßnahmen-Bereiche beinhaltet:

Ausbau der schulischen Tagesbetreuung
Ausmalungen
Baulicher Brandschutz
Dächer
Elektroanlagen
Fassaden
Fenster
Heizungsanlagen
Kanäle
Keller
Klassenabfallstränge
Portale
Statik
Warmwasseranlagen
WC-Gruppen und Behinderten-WCs


Zusätzliche bauliche Projekte


Sanierung von Turnsälen samt Nebenräumen
Außenanlagen
schadhafte Böden
Physiksäle
Schulküchen
Schaffung neuer Klassen
Schaffung bzw. Sanierung von Funktionsräumen
Umbau ehemaliger Dienstwohnungen
Maßnahmen zur Barrierefreiheit


 

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen