Österreich

Sanis mussten Unfallopfer (77) reanimieren

Heute Redaktion
14.09.2021, 14:12

Obwohl ein Notarztwagen nur fünf Kilometer vom Unfallort bei der Schallaburg (Melk) entfernt und das Opfer in Lebensgefahr war, rückte der Notfallmediziner aus dem 30 Kilometer entfernten Ybbs aus.

Ein Senior (77) war auf dem Heimweg nach Wien, krachte plötzlich mit dem Pkw gegen die Leitschiene und überschlug sich. Zeugen setzten Notrufe ab, aber: "Der Melker Notarztwagen war zwar einsatzbereit, aber nicht besetzt", so Melks Rotkreuz-Bezirksstellenleiter Willi Kuhn auf "Heute"-Anfrage.

Sanitäter mussten alleine ausrücken und das Opfer reanimieren, bis der Notfallmediziner aus Ybbs eintraf.

"Die Versorgungsregion wurde am Montag vom Notarzt-Stützpunkt Ybbs aus betreut. Die Alarmierungslogistik hat perfekt funktioniert", begründet Bernhard Jany von der Niederösterreich-Holding.

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