Sanitäter-Einsatz bei Rabenhof-Premiere auf der Bühne

Im Rabenhof geht es in "Am I Dead Yet?" um Leben und Tod. Hauptsächlich aber um Tod. Chris Thorpe und Jon Spooner haben ihr Programm mit einem Arzt ausgearbeitet, auf die Bühne holen sie sich eine Sanitäterin des Roten Kreuzes als "Stargast". Dass man nach einer Stunde, in der vom Sterben gesprochen wird, trotzdem mit einem Lächeln den Saal verlässt, dass schaffen die beiden sympathischen Briten ganz allein. In Großbritannien wurden sie für ihr Programm ausgezeichnet. Für einige, wenige Vorstellungen gastiert das Duo in Wien. "heute.at" verlost Karten.

Im Rabenhof geht es in "Am I Dead Yet?" um Leben und Tod. Hauptsächlich aber um Tod. Chris Thorpe und Jon Spooner haben ihr Programm mit einem Arzt ausgearbeitet, auf die Bühne holen sie sich eine Sanitäterin des Roten Kreuzes als "Stargast". Dass man nach einer Stunde, in der vom Sterben gesprochen wird, trotzdem mit einem Lächeln den Saal verlässt, dass schaffen die beiden sympathischen Briten ganz allein. In Großbritannien wurden sie für ihr Programm ausgezeichnet. Für einige, wenige Vorstellungen gastiert das Duo in Wien. "heute.at" verlost Karten. 

Los geht's in Unterwäsche: Chris Thorpe und Jon Spooner singen, plaudern und witzeln über den Tod. Den Tod eines Selbstmörders in den 80ern (oder Anfang der 90er), den ein Zug zerlegt, dass der Kopf Dutzende Meter weit durch die Luft segelt. Den Tod eines kleinen Mädchens in einem eisigen Teich und ihren eigenen Tod in der Zukunft. Nur, dass nicht alle von denen man es glaubt, auch wirklich abtreten müssen.

(fördert Forschung und organisiert Wiederbelegungskurse) ausgearbeitet. Die Fakten, so erstaunlich sie sein mögen, stimmen also. Deshalb holen Thorpe und Spooner auch in Wien einen Spezialisten als Stargast auf die Bühne. Eine Sanitäterin des Roten Kreuzes macht vor, wie Herzmassage funktioniert. Die beiden Briten zeigen, wieso der Soundtrack für jede gute Herzmassage "Stayin' Alive" von den Bee Gees sein sollte.

Spätestens wenn am Schluss des Programmes das komplette Publikum beim finalen Song "Oh, I think I'll die. Oh, I know I'll die" freudig mitsingt, ist klar: Der eigene Tod ist nur halb so schlimm. Und nach einer knappen Stunde geht man mit einem Lächeln aus dem Saal.  

 

Chris Thorpe und Jon Spooner gewannen mit ihrem Programm beim international renommierten Theater-Nachwuchsfestival Fringe in Edinburgh den "First Award". Im Rahmen des Rabenhof Fringe wurden sie für drei Vorstellungen nach Wien eingeladen. Achtung! Das Programm ist auf Englisch. 

Am I Dead Yet? 

18. Jänner Premiere

weitere Vorstellungen am 20., 21. Jänner 

Euro 18

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