Satire-Chef verbannt rassistischen User

Unter dem Namen "KC Streichel" führt der selbsternannte Parteichef der Satire-Partei "Hunde raus aus Österreich" sein Facebook-Profil. Die augenzwinkernde Initiative will auf die Mechanismen der Hetze aufmerksam machen. Angesichts der Flüchtlingsthematik lässt man sich jedoch auch nicht alles gefallen.
Unter dem Namen "" führt der selbsternannte Parteichef der Satire-Partei "Hunde raus aus Österreich" sein Facebook-Profil. Die augenzwinkernde Initiative will auf die Mechanismen der Hetze aufmerksam machen. Angesichts der Flüchtlingsthematik lässt man sich jedoch auch nicht alles gefallen.

Dass man sich mit einer Satireseite nicht nur Freunde macht - und nicht nur gleichgesinnte Fans hat, zeigt das Posting im Bild. Da postete der User Marek M. seine : "Hätten die Flüchtlinge (und egal ob 4 Kinder dabei sind. Warum wird das immer extra erwähnt? Das interessiert niemanden) nur einen funken an Patriotismus gezeigt, hätten Sie gekämpft für ihr Vaterland!"

Es war ein Kommentar auf eine Stellungnahme Streichels, in der er seine Betroffenheit zur Flüchtlingstragödie ausdrückte. Er antwortete prompt. Das abschätzige Posting ließ sich der Eigentümer der Seite, "KC Streichel", nicht gefallen.

Zuerst konnte er die Geisteshaltung des Users gar nicht ernst nehmen, doch nach einem Besuch auf dessen Profil sagte er ihm prompt, sich "zu schleichen". Das Profil von Marek M. verriet ihm nämlich, dass dieser auch den Facebook-Seiten von und Adolf Hitler sein "Like" geschenkt hatte.

Für KC Streichel, dessen Satire sich für mehr Menschlichkeit einsetzt, ist der User "nichts Weiter als ein pietät- und empathieloses Gsindl!" Und: "Sie haben eindeutig irgendein psychisches Problem, ..."

Die Figur "KC Streichel" ist der Parteiobmann der Satire-Initiative "". Alles Satire, ersetzt man "Hunde" durch "Ausländer" merkt man, dass die Seite vor allem sinnlose Hetze persiflieren will.

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