„Mehr Helligkeit, bessere Sichtbarkeit der Leit- und Warneinrichtungen – das bedeutet mehr Sicherheit für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer", sagt Heimo Maier-Farkas als Leiter der Asfinag-Autobahnmeistereien. Damit die Autofahrer trotz Herbstputz ohne Behinderungen unterwegs sind, setzt die Asfinag in Wien einen speziellen Tunnelwäscher ein. Heimo Maier-Farkas: „Dieses Gerät ist so konstruiert, dass es ausreicht, für die Wäschen Spuren zu sperren und nicht den gesamten Tunnel. Das wäre im Großraum Wien, mit bis zu 200.000 Autos täglich, auch nicht möglich."
Mit dem High-Tech Spezialgerät ist es möglich, in nur einem Arbeitsgang die Tunnelwände, -decken und –beleuchtungen zu reinigen. Ein beweglicher Sprüharm an der Vorderseite des Tunnelwaschgerätes kann wahlweise nach rechts oder links gedreht werden. Mit 19 Rotationsdüsen, die mit 180 bar Druck das Wasser an die Tunnelwände sprühen, wird dem Schmutz an den Wänden zu Leibe gerückt. Am Heck des Fahrzeuges befinden sich nach oben gerichtete Hochdruckdüsen. Diese sind höhenverstellbar und säubern und trocknen die Einrichtungen an der Tunneldecke wie die Beleuchtung oder die Verkleidung für die Kabel.
Keine Tunnelsperren nötig
Tunnelsperren sind für diese Arbeiten nicht notwendig, heißt es in einer Aussendung der Asfinag. Gereinigt wird in Wien sowohl in der Nacht als auch tagsüber – abhängig von der Verkehrsbelastung der jeweiligen Strecke. Trotz modernster Technik, müssen die Asfinag-Mitarbeiter auch mit der Hand anpacken. Videoeinrichtung oder Verkehrszeichen werden abmontiert und händisch gereinigt. Zwei Mal im Jahr führt die Asfinag derart große Waschtage durch. (Red)