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Saudi-Wechsel: So viel kassiert Salzburg für Jaissle

Am Freitagabend wurde es offiziell. Matthias Jaissle folgte dem Ruf des Geldes und verließ Red Bull Salzburg, um bei Saudi-Klub Al-Ahli anzuheuern. 
Heute Redaktion
29.07.2023, 11:08
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Damit fanden tagelange Spekulationen ihren Abschluss. Der 35-jährige Deutsche wird den Klub aus der Saudi-Pro-League während dessen Trainingslager in Österreich übernehmen, erhielt einen Dreijahresvertrag.

Wurden saudische Medienberichte am Mittwoch noch von den Salzburgern beiseite gewischt, so überschlugen sich am Freitag dann die Ereignisse. Der Klub räumte ein, dass Jaissle an die Vereinsverantwortlichen mit dem Wunsch herangetreten sei, das Angebot aus der Wüste anzunehmen – und das nicht einmal zwei Tage vor dem Bundesliga-Auftakt gegen Altach. Daraufhin zogen die Bullen die Reißleine und stellten den Trainer frei, am Freitagabend folgte die Vollzugsmeldung. Als Jaissle am Donnerstag in einer Medienrunde auf die Spekulationen angesprochen wurde, gab der Deutsche keinen Kommentar ab, verzichtete aber auch auf ein Bekenntnis zu den Mozartstädtern. 

Millionen für Salzburg

Nachdem Jaissle, der 2021 das Ruder bei den Bullen übernahm, zwei Meistertitel holte, einen noch bis 2025 laufenden Vertrag besaß, wurde auch eine Ablösesumme fällig. Die soll laut "Sky"-Angaben bei bis zu vier Millionen Euro liegen, einen fixen Teil und variable Bonuszahlungen beinhalten. 

"Nachdem der Wechsel von Matthias Jaissle nun über die Bühne gegangen ist, gilt es für uns, möglichst rasch einen neuen Trainer zu finden, der unseren Spielstil kennt und mit dem wir den bisher so erfolgreichen Salzburger Weg weitergehen können. Auch wenn das Ende der Zusammenarbeit mit Matthias nicht so war, wie wir uns das vorgestellt haben, wünschen wir ihm alles Gute", meinte Salzburg-Geschäftsführer Stefan Reiter. 

Neuer Trainer schon fix?

Gegen Altach werden am Samstag die bisherigen Co-Trainer Florens Koch und Alexander Hauser das Team betreuen. Als neuer Bullen-Coach ist Gerhard Struber im Gespräch, dessen Amtszeit bei MLS-Klub New York Red Bulls erst im Mai endete. Der gebürtige Kuchler soll bereits einen Vorvertrag unterschrieben haben. 

Mit Jaissle verlieren die Mozartstädter aber das nächste Puzzlestück, nach dem bevorstehenden Abgang von Sportdirektor Christoph Freund zu Bayern München. Am 1. September startet der Salzburg-Macher dann beim deutschen Titelträger.

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