Nach seinem unrühmlichen Abgang bei Manchester United fand Superstar Cristiano Ronaldo in Saudi-Arabien eine neue sportliche Heimat. Der 37-Jährige geht ab sofort für Al-Nassr auf Torejagd, unterschrieb beim Wüsten-Klub einen Vertrag bis Juni 2025. Mit einem Jahresgehalt von 200 Millionen Euro ist der Portugiese der bestbezahlte Sportler der Welt. Bis zu seinem Vertragsende wird der Superstar knapp eine halbe Milliarde Euro verdienen.
Doch damit nicht genug. Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtete, soll Ronaldo zusätzlich zu seinem Gehalt nochmals ein Bonus in Höhe von 200 Millionen Euro erwarten. Ronaldo soll Werbung für die geplante WM 2030 machen. Saudi-Arabien plant gemeinsam mit Ägypten und Griechenland eine Ausrichtung der Weltmeisterschaft.
Diese Spekulationen stellen sich nun als falsch heraus. Sein Verein räumt in einer Stellungnahme mit den Gerüchten auf und erklärt, dass Ronaldo keine Klausel in seinem Vertrag besitzt, wonach er als Botschafter für die WM-Austragung fungieren würde. "Al Nassr FC möchte klarstellen, dass Cristiano Ronaldos Vertrag mit Al Nassr, im Gegensatz zu Medienberichten, keinerlei Verpflichtungen für jegliche WM-Bewerbungen beinhaltet", schreibt der Klub in einer Stellungnahme.
Finanziert wird der Ronaldo-Deal aus dem saudischen Staatsfond, der zuletzt auch die Mehrheitsanteile von Newcastle United übernommen hatte. Kronprinz Mohammed bin Salman gilt als großer CR7-Fan und soll maßgeblichen Anteil am Wechsel zu Al-Nassr gehabt haben. Auch die Brüder des Kronprinzen gelten als große Fußballfans und unterstützen mit Al-Nassr den größten Klub aus der Hauptstadt Riad.