Österreich

Schächten: Bald gleiche Strafe wie bei Tierquälerei

Heute Redaktion
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Bereits seit Jahren will die FP in NÖ das Schächten verbieten. Landesrat Gottfried Waldhäusl konnte bei der Landestierschutz-Konferenz nun Erfolge verbuchen.

Schon im Jahr 2016 setzten sich die Blauen in Niederösterreich für ein Schächtverbot ein – mehr dazu hier – auch Unterschriftenaktionen dazu gab es bereits, darunter eine Petition eines Tierarztes und einer Tierschützerin, die – wie berichtet – über 37.000 Signaturen sammeln konnten.

Nun gibt es zwar noch kein Verbot, wird aber illegal geschächtet, soll das im Bezug auf den Strafrahmen schon bald wie Tierquälerei gewertet werden.

Einstimmig angenommen

Nö. Landesrat für Tierschutz, Gottfried Waldhäusl (FP), brachte nun einen dementsprechenden Antrag bei der Landestierschutz-Konferenz in Tirol ein. „Schon seit Jahren kämpft die FPÖ Niederösterreich gegen das illegale Schächten, diese grausame Tötungspraxis unter dem Deckmantel der Religionsfreiheit muss ein Ende haben", so Waldhäusl.

Illegales Schächten soll künftig als Tierquälerei geahndet werden – die Landesreferenten fassten einen einstimmigen Beschluss und übermitteln diesen jetzt an die zuständigen Ministerien.

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„Diese Gesetzesänderung ist auch deshalb notwendig, weil Anzeigen gegen das illegale Schächten vor Gericht derzeit nur als Verwaltungsübertretung behandelt werden und im Freispruch münden. Jetzt liegt der Ball bei den Ministerien und ich bin sehr zuversichtlich, dass dort entsprechend agiert wird", so der FP-Landesrat.

(nit)