Schadstoff-Alarm im Krankenhaus Melk

Bild: Daniel Schaler

Heikler Alarm am Freitag um 7.45 Uhr im Großraum Melk: Im Landesklinikum Mostviertel in Melk wurde ein Schadstoff-Austritt gemeldet, unverzüglich machte sich die Feuerwehr auf den Weg. Vor dem OP-Saal war eine stark ätzende Reinigungsflüssigkeit ausgetreten, Operationen mussten verschoben werden.

"Austritt einer ätzenden Flüssigkeit im Melker Spital, Alarm der Stufe S2" hieß die Erst-Alarmierung für die Florianis um 7.45 Uhr. Noch vor 8 Uhr trafen mehrere Feuerwehren im Krankenhaus Melk ein. Vor dem Operationssaal war Formalin bzw. Formaldehyd ausgetreten, die Feuerwehrmänner mussten mit Schutzanzügen und Atemschutz anrücken und die Kontamination bereinigen.

An Eingriffe oder Operationen war natürlich nicht zu denken. Bitter für einige Patienten: Aus Sicherheitsgründen wurden auch alle Operationen im betroffenen Bereich verlegt. "Es ist ein stark ätzendes Reinigungsmittel. Da ist schon Vorsicht angebracht", so Feuerwehrsprecher Franz Resperger zu "Heute".

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