LED-Bande zerstört

"Schäme mich!" EM-Star sorgt in Linz für Wut-Eklat

Sein Wutanfall im Rampenlicht der Tischtennis-EM war Felix Lebrun sichtlich peinlich. Ja, er schäme sich, gab der französische Jungstar zu.
Sport Heute
20.10.2024, 11:25
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"Ich werde es nie wieder tun", verspricht Tischtennis-Shootingstar Felix Lebrun bei der Europameisterschaft in Linz.

Was war passiert? Nach dem dramatischen Viertelfinale gegen den Deutschen Benedikt Duda (3:4) auf der Gugl waren Lebrun die Sicherungen durchgebrannt. Seinen Schläger pfefferte der 18-Jährige voller Zorn auf den Boden und beschädigte eine LED-Bande.

Die muss der Teenager, der bei den Olympischen Spielen seine Landsleute begeistert und zwei Bronzemedaillen gewonnen hatte, nun bezahlen. Weltranglistenpunkte erhält Lebrun dazu auch nicht, die Rote Karte des Schiedsrichters bedeutete die Disqualifikation.

Polcanova räumt bei Heim-EM ab

Österreichs Tischtennis-Star Sofia Polcanova zog am Samstag mit ihrer rumänischen Partnerin Bernadette Szöcs in das Damen-Doppel-Finale ein. Im Einzel steht die 30-Jährige ebenfalls im Halbfinale. In beiden Bewerben ist ihr im schlimmsten Fall zumindest Bronze schon sicher. Der Kampf ums Einzelfinale läuft ab 11.20 Uhr auf ORF Sport + live.

Am Freitag hatte Polcanova mit Robert Gardos bereits im Mixed-Doppel Silber erobert.

Und sie machte Lebrun "große Angst", auch die nächste Medaillenchance weggeworfen zu haben. "Ich habe sofort gedacht, dass ich für das Doppelfinale disqualifiziert werde", sagte er. Doch der dänische Oberschiedsrichter Steen Andersen ließ Gnade walten.

Am Sonntag (16.10 Uhr) darf Lebrun an der Seite seines Bruder Alexis wieder an die Platte. Im Doppelendspiel geht es gegen die Schweden Anton Källberg und Truls Möregardh.

Auch Lebruns Trainer atmete auf. "Ich denke, dass einer der Schiedsrichter großes Verständnis aufgebracht und versucht hat, im Sinne des Sports zu entscheiden", sagte Nathanael Molin. Das Verhalten seines Schützlings wollte er nicht verteidigen, erklärte es aber mit dem Alter und den großen Erwartungen an Lebrun. Zudem kündigte Molin an: "Wir werden mit seinen Eltern darüber reden."

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