Schäfer lebte in kleinem, verdreckten Verschlag

"Philipp" wurde seinem Besitzer abgenommen, weil er ihn in einem kleinen Verschlag hielt. Als der Hund ins Tierheim kam, konnte er aufgrund seiner langen Krallen kaum noch gehen.

Ein nicht sehr lebenswertes Dasein musste der stattliche Schäferrüde "Philipp" bisher fristen: Jahrelang war er in einem kleinen Verschlag eingesperrt, musste in den eigenen Exkrementen leben.

Der Amtstierarzt griff schließlich ein, der Hund wurde dem Besitzer abgenommen und ins Tierheim nach Brunn/Gebirge (Mödling) gebracht. "Als er zu uns kam, mussten wir zunächst die Krallen schneiden, da er aufgrund deren Länge nur mehr schwer gehen konnte", berichtet das Tierheim-Team.

Muskelschwund wegen Haltungsweise

Das erste Mal durfte "Philipp" dann erfahren, wie es ist, auf einem weichen Bett zu schlafen. "Er ist glücklich, wenn er draußen auf der Wiese sein, schnüffeln und sich die Sonne auf den Pelz scheinen lassen darf. Es war einfach schön, Philipp bei seiner 'Entdeckungsreise in die neue Welt' zusehen zu dürfen", heißt es seitens des Tierheims.

Das Gehen macht dem Schäfer wegen dem Muskelschwund aufgrund der Haltungsweise nach wie vor zu schaffen. "Wir hoffen, dass er bald Muskeln aufbaut", erzählt das Team, das den herzigen Riesen nun vermittelt.

"Vorteilhaft wäre für ihn ein ebenerdiges Zuhause, aber unbedingt eines, wo er auch bei seinen Menschen sein darf. Philipp würde sich sicher auch über Paten freuen, die ihn bei ihren Besuchen im Tierheim ein wenig verwöhnen."

(nit)

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