Schäfer Max von Kampfhund angefallen

Bild: Monatsrevue/T. Lenger

Immer wieder sorgen Misshandlungen von Hunden durch Tierquäler oder Hunde-Attacken auf Menschen für Aufregung. Am Sonntag kam es in Ebenfurth jedoch zu einem blutigen Vorfall mit zwei Hunden. Ein Staffordshire-Mischling fiel Schäferhund Max an. Dieser war am ganzen Körper mit Wunden übersät, der Weg zum Haus war nach der Attacke blutverschmiert. Nach einer Notoperation befindet sich Max auf dem Weg der Besserung.

für Aufregung. Am Sonntag kam es in Ebenfurth jedoch zu einem blutigen Vorfall mit zwei Hunden. Ein Staffordshire-Mischling fiel Schäferhund Max an. Dieser war am ganzen Körper mit Wunden übersät, der Weg zum Haus war nach der Attacke blutverschmiert. Nach einer Notoperation befindet sich Max auf dem Weg der Besserung.

Während Johann Schechora und seine Gattin bei einer Geburtstagsfeier weilten, bewachte Max das Haus der Familie. Gegen 12 Uhr betrat Sohn Martin das Grundstück, wo sich ihm ein Bild des Schreckens bot. "Das Gartentor war ausgehängt und vor der Hundehütte und beim Stiegenaufgang zu meinem Elternhaus war alles blutverschmiert", schilderte er.

Von Max fehlte jede Spur. Eine Nachbarin schilderte, dass sich zuvor ein mehrminütiger Hundekampf zugetragen habe. Ein Anrainer und Besitzer des Staffordshire-Mischlings habe die Hunde getrennt und zu einem Wagen gebracht. Da auch die Polizei nichts vom Vorfall wusste, klapperte Martin Schechora alle Tierkliniken in der Nähe ab, in Landegg wurde er fündig. Der Nachbar hatte Max und seinen Rivalen zum Tierarzt gefahren, der Schäferhund wurde drei Stunden notoperiert.

Max auf dem Weg der Besserung

Nun ist der Schäferhund auf dem Weg der Besserung, muss aber noch einen Verband tragen. Auch am Donnerstag war er noch schwer gezeichnet. Hundebesitzer Schechora ärgert sich über seinen Nachbarn und dessen Kampfhund: "Die Hundebesitzer haben sich weder entschuldigt, noch nach Max und seinem Gesundheitszustand nachgefragt."

Der Nachbar selbst soll zuerst behauptet haben, Max habe sein Gundstück betreten. Laut den Besitzern des Schäferhundes soll jedoch der Kampfhund über ein Mistbeet den Zaun zum Grundstück der Schechoras überwunden haben. "Ich will mir gar nicht vorstellen was passiert wäre, wenn meine Enkelkinder bei uns im Garten gewesen wären", sagte Schechora.

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