Schäferhund nach Notruf vor Einschläferung gerettet

Bild: Pfotenhilfe/Sonja Müllner

Die Tierrettung des Vereins Pfotenhilfe musste zu einem verzwickten Fall ausrücken. Aus Jois (Burgenland) erreichte sie ein Notruf wegen eines alten Schäferhundes: "Brunos" Herrchen war gestorben und dessen Witwe wollte den Schäfer einschläfern zu lassen, da sie sich nicht um ihn kümmern, ihn aber auch nicht abgeben wollte. Mit Hilfe der Polizei wurde das Leben des Hundes gerettet.

Die Tierrettung des Vereins Pfotenhilfe musste zu einem verzwickten Fall ausrücken. Aus Jois (Burgenland) erreichte sie ein Notruf wegen eines alten Schäferhundes: "Brunos" Herrchen war gestorben und dessen Witwe wollte den Schäfer einschläfern zu lassen, da sie sich nicht um ihn kümmern, ihn aber auch nicht abgeben wollte. Mit Hilfe der Polizei wurde das Leben des Hundes gerettet.

Da der Hund im Vorfeld als aggressiv beschrieben wurde, hatte das Rettungsteam ein mulmiges Gefühl. Als ihn aber Pfotenhilfe-Mitarbeiter Vinzenz Janacek vor Ort mit "Bruno, komm wir gehen!" ansprach,  passierte etwas, was der Helfer so auch noch nicht erlebt hat: "Bruno nahm sein Brustgeschirr in den Mund und kam auf mich zu, ließ sich anleinen und machte mit mir seinen ersten Spaziergang seit einem Jahr."

"Er wollte nur raus, weg von dem Haus, von dem Innenhof, in dem er so lange eingeschlossen war. Er war verängstigt, traurig und frustriert. Ein Wunder, dass dieser Hund nicht mehr als nur geknurrt hat." Beim Spaziergang zeigte sich Bruno als Kuschler und sprang dann von selbst ins Auto der Tierretter. Pfotenhilfe-Geschäftsführerin Johanna Stadler. "„Wir werden uns liebevoll um ihn kümmern, damit er wenigstens einen schönen Lebensabend verbringen kann."

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