Schanigärten vor dem Aus - Kosten zu hoch!

Wirte sollen Budgetlöcher stopfen: Die Gebühren für Schanigärten steigen exorbitant - und die Gäste zahlen drauf.

Während der Gast im gemütlichen Schanigarten zu seinem kühlen Blonden greift oder seinen Eiscafe schlürft, steigen so manchem Wirten die Grausbirn auf - Grund: Die Gemeinden dürfen ab heuer für die sonnigen Platzerl ordentlich zur Kasse bitten! So mancher Wirt überlegt, seine Freiluftarena zu schließen!
Die gastronomische Open-Air-Saison ist ohnehin so kurz. Und jetzt sollen wir ein Vielfaches des bisher Bezahlten für den Schanigarten entrichten, so ein wütender Wirt aus Krems, wo ebenso wie in Baden kräftig abgesahnt wird. St. Pöltens Wirtevertrauensmann, Leo Graf, bestätigt den Unmut in der Branche, auch wenn die Landeshauptstadt nur sehr moderat zulangt.
Statt 30 Euro im Jahr für den gesamten Garten dürfen heute bis zu 150 Euro pro zehn Quadratmeter (!) verlangt werden. Branchenvertreterin Melitta Ott aus Amstetten: Die Situation ist nicht mehr tragbar. Man braucht sich nicht zu wundern, dass es Nachfolgeprobleme gibt!
Karl Müllauer

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