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Schaulustige hindern Sanitäter an Reanimation

Eine Menschenmenge von knapp 60 Personen hat in Frankfurt (Deutschland) die Rettungskräfte massiv dabei gestört, einen 19-Jährigen wiederzubeleben.
Heute Redaktion
13.09.2021, 23:19

Die Sanitäter und ein Notarzt versuchten am Montag kurz vor 17.00 Uhr an der Konstablerwache einen jungen Mann zu reanimieren.

Laut Polizei war dies aber kaum möglich, da die Rettungskräfte von etwa 50 bis 60 Personen bei ihrer Arbeit bedrängt und gestört wurden.

Die Beamten wollten die Menschenmenge beruhigen und sie zurückdrängen, zunächst jedoch ohne Erfolg. Die Personen waren einfach nicht zu besänftigen und gingen sogar auf die Exekutive los. Ein Polizist wurde auch geschubst.

Mann rief zu Störungen auf

Ein junger Mann rief dabei immer wieder laut zu Störungen auf. Die Lage konnte erst beruhigt werden, als weitere Beamte zur Unterstützung hinzukamen.

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Nach kurzer Zeit und mit vereinten Kräften errichtete die Polizei schließlich eine Absperrung, um die Erste Hilfe der Rettungskräfte nicht mehr zu stören.

Der 19-Jährige konnte danach erfolgreich reanimiert werden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Jener Mann, der die Menge dazu aufforderte, den Einsatz zu stören, wurde vorläufig festgenommen. Nach seiner Einvernahme wurde er wieder entlassen.

Gaffer filmt toten Biker

Am Dienstag ist es in Bayern auf der A8 zu einem ähnliche Vorfall gekommen. Ein Lkw-Fahrer zückte sein Smartphone und filmte die Reanimationsversuche der Rettungskräfte an einem verunglückten Biker. Der Mann wurde angezeigt.

(wil)