Scherzbold Salvini fordert die "Mona Lisa" zurück

Salvini forderte - scherzhaft - die "Mona Lisa" zurück.
Salvini forderte - scherzhaft - die "Mona Lisa" zurück.Bild: picturedesk.com

Italiens Vizeregierungschef hat wohl in der Witzkiste geschlafen. Er forderte das berühmteste Da Vinci-Gemälde zurück - meinte das aber eh nicht ernst.

Zum 500. Todestag von Leonardo da Vinci gab es in Rom mehrere Veranstaltungen. Der berühmte Maler und Bildhauer der Renaissance ist vor allem für seine Gemälde "Das letzte Abendmahl", seine Zeichnung des "Vitruvianischen Menschen" und die "Mona Lisa" bekannt.

Da Vinci stammte aus Italien, weshalb Italiens Innenminister und Vizepräsident Matteo Salvini bei einer Pressekonferenz zum Todestag folgendes sagte: "Ich gebe bekannt, dass wir mit dem französischen Botschafter zusammenarbeiten, um die 'Mona Lisa' zurückzuholen." Es wäre "bequemer" für alle, die das Gemälde aus der Nähe betrachten wollten.

Schock! Horror! Kann das wahr sein? Das Gemälde ist seit 1518 in Besitz des französischen Königs und später des Staates. Seit Ende des 18. Jahrhunderts hängt es im Louvre.

Und noch dazu sind die aktuellen Beziehungen zwischen Frankreich und Italien auch nicht die besten. Man streitet nicht nur über die Hochgeschwindigkeitsstraße zwischen Turin und Lyon, sondern auch über die Aufnahme von Flüchtlingen und - passenderweise - über die Ausleihe von Da Vinci-Werken im Jubiläumsjahr.

Meint Salvini das also wirklich ernst? Nein. "Spaß beiseite - natürlich brauchen wir keine weiteren internationalen Krisen", löste er die Situation auf.

Die Anwesenden haben wohl erleichtert gelacht - auch wenn einige den Scherz vielleicht gar nicht lustig fanden. (red)

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