Jene 26-jährige Moldawierin, die sich zum Zeitpunkt des "Costa Concordia"-Unglücks mit Kapitän Schettino auf der Kommandobrücke des Schiffes aufgehalten hatte, verlangt nun eine Entschädigung, weil ihr Ruf beschädigt sei. Sie sagte am Montag als Zeugin aus.
, verlangt nun eine Entschädigung, weil ihr Ruf beschädigt sei. Sie sagte am Montag als Zeugin aus.
Bei einem weiteren Gerichtstermin gegen den Kapitän des verunglückten Kreuzfahrtschiffs "Costa Concordia", Francesco Schettino, ist am Montag in Grosseto die 26-jährige Moldawierin Domnica Tschemortan erschienen.
Die Frau, die eine Beziehung zum Kapitän zugegeben hatte, gilt als wichtige Zeugin. Sie sei Schettinos Gast an Bord gewesen, berichtete Tschemortan. Der Rechtsanwalt der Moldawierin betonte, seine Mandantin werde als Privatbeteiligte am Prozess teilnehmen und eine Entschädigung verlangen. Ihr Ruf sei schwer beschädigt worden, sagte Rechtsanwalt Gianluca Madonna.
Bei der Gerichtsverhandlung am Montag wurde auch Offizier Salvatore Ursino befragt. Er befand sich zum Unglückszeitpunkt gemeinsam mit Schettino auf der Kommandobrücke. Der Kapitän ist wegen mehrfacher fahrlässiger Tötung, Verursachung von Umweltschäden und Verlassens eines Schiffes in Seenot angeklagt.
Das Kreuzfahrtunglück hatte sich am 13. Jänner 2012 vor der Insel Giglio in der Toskana ereignet und 32 Todesopfer gefordert.