Das Bahnnetz der ÖBB erstreckt sich quer durch Österreichs Natur. Entlang der Strecken gibt es auch reichlich Platz für Honig- und Wildbienen. Um die Artenvielfalt zu fördern, wurden auf Grünflächen an zwölf Standorten "Schienenbienen" angesiedelt. Ein riesiges Exemplar schwebt nun in der Haupthalle des Wiener Hauptbahnhofs (Favoriten).
Das Maskottchen haben sich die geflügelten Mitarbeiter redlich verdient: Die "Schienenbienen" haben 2021 für eine so große Ernte gesorgt, dass rund 29.000 Frühstücksportionen des Schienenhonigs für den Fern- und Nachtzugverkehr produziert werden konnten. Hinzu kommen noch 1.200 Gläser für den ÖBB Webshop, den Webshop am Zug und die "BahnBistros".
Angesiedelt wurden die Bienen in Kooperation mit Imker Markus Bleich auf einer Fläche von über 60.000 Quadratmetern. Durch Blüh- und Ausgleichsflächen wollen die ÖBB eine fruchtbare Kooperation zwischen Natur, Mensch und Eisenbahn schaffen. Um die Flächen noch besser zu nutzen, werden die Tiere nun auch auf Freiflächen-Photovoltaikanlagen angesiedelt. So entsteht eine ökologische Doppelnutzung, um die Eigenproduktion von grünem Bahnstrom zu erhöhen. Eine der vier geplanten Ökosolar-Biotope ist die Photovoltaikanlage in Kottingneusiedl, wo es bereits summt und brummt.